Museum Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen

von 10-18 Uhr

Mittwochs

von 10-21 Uhr

Geschlossen an Karfreitag sowie am 24. und 25. Dezember


Der Eintritt ist frei.

Adresse

Hotel Silber
Dorotheenstraße 10
70173 Stuttgart

Museum Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen

von 10-18 Uhr

Mittwochs

von 10-21 Uhr

Geschlossen an Karfreitag sowie am 24. und 25. Dezember


Der Eintritt ist frei.

Adresse

Hotel Silber
Dorotheenstraße 10
70173 Stuttgart

Eine Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung

Über das Hotel Silber

Das „Hotel Silber“ in Stuttgart wurde mehr als ein halbes Jahrhundert lang von der Polizei genutzt und war Zentrale der Gestapo. In dem einstigen Ort des NS-Terrors entstand als Bürgerbeteiligungsprojekt ein Ort des historisch-politischen Lernens und der Begegnung. Die Ausstellung und verschiedene Veranstaltungen beschäftigen sich mit Tätern und ihren Opfern, mit der Institution Polizei und ihrer Rolle in drei politischen Systemen.

Die Dauerausstellung im „Hotel Silber“ setzt sich mit der Geschichte der Polizei in dem Gebäude auseinander. Sie zeigt Kontinuitäten und Brüche in ihrem Umgang mit Minderheiten und in der Strafverfolgung, aber auch das Selbstverständnis der Polizisten in Demokratie und Diktatur. Warum funktionierte der Übergang von der Weimarer Republik in die NS-Herrschaft nahezu reibungslos? Wer wurde während des Zweiten Weltkriegs aus dem „Hotel Silber“ in besetzte Gebiete geschickt und war dort für Massenmorde verantwortlich? Welche Personengruppen blieben nach 1945 im Visier der Polizei? Originalobjekte sowie Dokumente, Bilder und Medien vermitteln ein differenziertes Bild von den Tätern und zeigen, welche Folgen ihr Handeln für die Opfer hatte.

Träger der Einrichtung ist das Haus der Geschichte Baden-Württemberg. Programmpartner sind die Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e. V., das StadtPalais, die Landeszentrale für politische Bildung und die Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen. Finanziert wird sie vom Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart.

© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch
© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch
© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch
© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch
© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch
© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch

Service und Kontakt

Öffnungszeiten 

Dienstag bis Sonntag und Feiertage 10 bis 18 Uhr
Mittwoch bis 21 Uhr

Geschlossen an Karfreitag sowie am 24. und 25. Dezember

Eintritt frei

Audioguide

Deutsch, Englisch und Französisch; Gebühr 2 €

Führungen

Im Juli und August nach Vereinbarung

Information und Anmeldung

E-Mail hotel-silber@hdgbw.de
Telefon 0711 212 4040

Öffentliche Verkehrsmittel

Haltestelle Charlottenplatz:
U1 / 2 / 4-7 / 9 / 12 / 14 / 15
Bus 42 – 44
Fahrplanauskunft des VVS

Kontaktformular

Kontakt

Mit dem Absenden Ihrer Anfrage erklären Sie sich mit der Verarbeitung Ihrer angegebenen Daten zum Zweck der Bearbeitung Ihrer Anfrage einverstanden. Weitere Informationen und Widerrufshinweise finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Wenn Sie ein Angebot buchen möchten, machen Sie bitte folgende Angaben im Text:

  • Format (Führung oder Workshop)
  • Titel (ggf. Schwerpunkt)
  • Dauer (60 oder 90 Minuten)
  • Datum und Uhrzeit
  • Name und Kontaktdaten
  • Voraussichtliche Personenzahl
  • Bei Jugendlichen: Alter der Gruppe
© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch

Veranstaltungen

Hier finden Sie alle Termine unter anderem zu Speaker's Corner, Führungen und Präsentationen im Hotel Silber.

Diese Führung richtet sich speziell an Familien mit Kindern ab 8 Jahre. Anhand von ausgewählten Beispielen werden leicht verständlich Elemente der nationalsozialistischen Diktatur und das Handeln der Polizei erklärt. Es wird darauf geachtet, achtsam mit kindlichen Wahrnehmungen umzugehen. Kinder nehmen an der Führung grundsätzlich in elterlicher Begleitung teil. Wir bitten die Begleitpersonen während der Führung um Zurückhaltung, damit die Fragen und Antworten der Kinder Raum haben.

Besucherinformation im Foyer des "Hotel Silber"

Eintritt: 4 € für Erwachsene, Kinder frei.

Am 1. September 2019 jährt sich der Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen und damit der Beginn des Zweiten Weltkriegs in Europa zum 80. Mal. Die Themenführung legt den Schwerpunkt auf die Jahre 1939 – 1945 und erläutert anhand der Exponate in der Dauerausstellung, welche Aufgaben die Gestapo während des Krieges hatte und wie sie sich an den Verbrechen im Deutschen Reich, aber auch in den besetzten Gebieten beteiligte.

Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

Arno Geiger öffnet in seinen Romanen immer wieder Räume der Erinnerung - mittels seiner Figuren und mittels seiner Methoden. „Unter der Drachenwand“ schrieb er nach dem Studium von Briefen und Tagebüchern aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Der Roman ist so selbst eine Form der Erinnerung an den Krieg und die NS-Diktatur. 

Im „Hotel Silber“, der ehemaligen Zentrale der württembergischen Gestapo und seit Dezember 2018 Erinnerungsort, diskutiert Arno Geiger im Rahmen der vom Stuttgarter Schriftstellehaus veranstalteten Woche „Stuttgart liest ein Buch“ mit Andreas Baumgartner und Katrin Hammerstein über die Erinnerungskulturen in Österreich und Deutschland. Welche (Irr-)Wege nahmen die Erinnerungen, wo verliefen diese parallel und wo trennten sie sich? Wie positionieren sie sich in der aktuellen politischen Landschaft? Andreas Baumgartner ist Generalsekretär des Comité International de Mauthausen und langjähriger Organisationsleiter der Internationalen Befreiungsfeiern in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Die Historikerin Katrin Hammerstein forscht über die unterschiedlichen Erinnerungskulturen in Österreich und Deutschland. Moderiert wird das Gespräch von Barbara Staudinger, Leiterin des Jüdischen Kulturmuseums in Augsburg und zuvor für verschiedene österreichische Museen tätig.

Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

Herschel Grynszpan flüchtet vor den Nazis nach Paris, wo er sich wie viele jüdische Emigrant*innen in einer rechtlich ausweglosen Situation befindet. Im Alter von 17 Jahren erfährt er, dass seine Familie ohne Hab und Gut aus Hannover an die polnische Grenze abgeschoben wurde. In der deutschen Botschaft verletzt er den Beamten Ernst vom Rath so schwer, dass dieser seinen Verwundungen erliegt. Kannten sie sich aus der Schwulenszene? Hatte er gehofft, über den Beamten an Ausreisepapiere zu gelangen?

Hitler missbraucht diese Verzweiflungstat, um zur „Rache für die Mordtat von Paris“ aufzurufen. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 kommt es beinahe überall in Deutschland – auch in Stuttgart – zu einem Pogrom: jüdische Menschen werden geschlagen, verhaftet und auch ermordet, jüdische Geschäfte geplündert und Synagogen in Brand gesteckt.

Van Dijks Buch ist hochaktuell. Mangelnde Hilfe für Geflüchtete, Aufhetzung von Menschen zu „Vergeltungsaktionen“ und „Deutschland den Deutschen“-Sprüche werfen die Frage auf: Wie können wir rechter Propaganda und Demagogie am besten entgegentreten?

Eine Veranstaltung für die Akzeptanz menschlicher Vielfalt und gegen Antisemitismus, Homophobie sowie alle weiteren Formen von menschenverachtenden Haltungen.
Musikalisch wird der Abend durch den Chor „Avanti Comuna Kanti“ eingerahmt und moderiert von Janka Kluge (VVN/BdA).

Veranstalterin: Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e.V. (AG Vielfalt) mit Unterstützung von Projekt 100% Mensch
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Eintritt frei
Anmeldung: nicht erforderlich

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

Herbert Bayer, der am Bauhaus die Entwicklung des Grafikdesigns prägte, in den 1930er-Jahren aber Aufträge für die NS-Propaganda ausführte, gilt dank seiner Projekte am Museum of Modern Art in New York als ein Pionier der modernen Ausstellungsgestaltung. Rückblickend bezeichnete Bayer das Format der Ausstellung und ihre Gestaltung gar als die höchste aller Künste. Dabei handelt es sich um eine steile These, wenn man bedenkt, dass ein Großteil der Besucherinnen und Besucher einer Ausstellung deren Gestaltung in der Regel nicht bewusst zur Kenntnis nimmt, sondern sich auf die präsentierten Werke konzentriert. Für Bayer wie auch für die Schüler Adolf Hölzels, die am Bauhaus Bayers Kollegen waren, war die Verbindung von Grafikdesign, Ausstellungsarchitektur und bildender Kunst von zentralem Interesse.

Gabriele Hammermann ist Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau. In dieser Funktion befasst sie sich nicht nur mit der historischen Forschung, sondern auch mit der Visualisierung der Geschichte dieses Ortes. An deutschen KZ-Gedenkstätten findet diese Darstellung im Wesentlichen in großen, dokumentarischen Dauerausstellungen statt, die sich einer sachlich zurückhaltenden Inszenierung verpflichtet fühlen. In gewissen zeitlichen Zyklen werden diese Ausstellungen erneuert, was immer wieder auch die Frage nach dem Stand der gestalterischen Aktualität aufwirft. Es gibt eine Fülle an Fragestellungen und Problemen der Darstellung und Darstellbarkeit in diesem Bereich, die unseren Blick auf Geschichte prägen. Martin Schmidl hat neben seiner künstlerischen Arbeit zur Ausstellungsgeschichte des KZ Dachau promoviert. Im Gespräch gehen Gabriele Hammermann und er Fragen nach einer Zukunft der Gestaltung von Gedenkstätten nach.

Kooperation mit der Staatsgalerie Stuttgart. Begleitveranstaltung zur Ausstellung "Weissenhof City. Von Geschichte und Gegenwart der Zukunft einer Stadt"

Treffpunkt: Foyer "Hotel Silber"
Eintritt frei.
Anmeldung: nicht erforderlich.

Beate Klarsfeld (*1939) wurde 1968 schlagartig berühmt: Sie ohrfeigte den damaligen Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger auf dem Bundesparteitag der CDU, um dessen Bezüge zum Nationalsozialismus zu skandalisieren. Doch zum eigentlichen Lebenswerk der deutsch-französischen Aktivistin und ihres Ehemannes, Serge Klarsfeld (*1935), zählen vor allem die genauen Recherchen und öffentlichen Aktionen, mit denen das Paar die von Strafverfolgung unbehelligte Existenz von NS-Verbrechern anprangerte. In der Folge wurden im Kölner „Lischka-Prozess“ mehrere Gestapo-Häscher verurteilt, die in Paris für die Organisation der Judendeportation verantwortlich waren. Beate und Serge Klarsfeld gelang es auch, den ehemaligen SS-Führer Klaus Barbie (1913-1991) in Bolivien aufzuspüren. Als Gestapo-Chef in Lyon war dieser für die Deportation der jüdischen Bevölkerung und für Folterungen von Angehörigen der Résistance in Frankreich mitverantwortlich gewesen. In den 1980er-Jahren wurde Barbie nach Frankreich ausgeliefert und zu lebenslanger Haft verurteilt.

Im Gespräch mit der Journalistin Silke Arning berichten Beate Klarsfeld und der Historiker und Rechtsanwalt Serge Klarsfeld aus ihrem bewegten Leben – von ihrem Einsatz für Gerechtigkeit, der Bestrafung der Täter und der Würde der Opfer des nationalsozialistischen Terrors nach 1945. Caro Mendelski liest Passagen aus den Lebenserinnerungen von Beate und Serge Klarsfeld.

In Kooperation mit der "Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e.V.".

Foyer „Hotel Silber“
Eintritt frei.
Anmeldung: Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Eine Teilnahme ist deshalb nur nach persönlicher Anmeldung sowie einer schriftlicher Bestätigung derselben möglich.
Anfragen richten Sie bitte bis 20. September an: veranstaltungen-hs@hdgbw.de. Sie können insgesamt vier Karten reservieren (bitte geben Sie alle Namen der Kartennutzerinnen oder Kartennutzer an).

Wir sehen vor, einen Mitschnitt der Veranstaltung im Internet zu veröffentlichen.

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

Eine Veranstaltung des Fachverbands Homosexualität und Geschichte und der Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber (AG Vielfalt) unterstützt von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg durch Mittel des Landes Baden-Württemberg, vom Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg und vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg.

Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Eintritt frei
Anmeldung über die Email-Adresse des Fachverbands Homosexualität und Geschichte: fhg@invertito.de

Auftakt mit einer Führung am Freitag, den 4. Oktober, 16 Uhr durch die Dauerausstellung mit Prof. Dr. Paula Lutum-Lenger, Direktorin des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg, und Ralf Bogen, Mitarbeiter der AG Dauerausstellung für die "Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e. V.  Begrenzung auf maximal 30 Personen (Anmeldung zur Fürhung über fhg@invertito.de bis spätestens 27.09.2019 erforderlich).

Treffpunkt: Besucherinformation im Hotel Silber, Dorotheenstraße 10, Stuttgart.

Programm am 5. Oktober

10.00 Uhr: Ankunft im "Hotel Silber"

10.15 Uhr: Begrüßung und (Selbst-)Vorstellung der Moderierenden
Ralf Bogen, AG Vielfalt der "Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber", Stuttgart
Karl-Heinz Steinle, Vorstand des Fachverbands Homosexualität und Geschichte, Berlin
Angela Jäger, Sprechendenrat des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg, Mannheim

An die jeweiligen 20 Min. Vorträge schließen sich Diskussionen an:

10.30 Uhr: Dr. des. Sabrina Mittermeier, Augsburg:
LSBTTIQ Public History in der Bundesrepublik Deutschland und in den USA 1969-2016

11.15 Uhr: Janka Kluge, Stuttgart:
Von der Sichtbarkeit zur Unsichtbarkeit und wieder zurück – zur Geschichte der Emanzipationsbewegung transsexueller Menschen

12.00 Uhr: Ilona Scheidle, Mannheim:
Bekämpftes / umkämpftes Gedenken – eine Geschichte zur „Lesbengedenkkugel“ in der Mahn- und Gedenkstätte Frauenkonzentrationslager Ravensbrück

12.45 Uhr Mittagspause

14.10 Uhr: Begrüßung nach der Mittagspause

14.15 Uhr: Dr. Julia Noah Munier, München:
Die Homophilenbewegung im deutschen Südwesten als Akteur der Anerkennung

15.00 Uhr: Cynthia Sadler, Mannheim:
Eine Annäherung an Formen weiblichen gleichgeschlechtlichen Begehrens: Paris – Wien im 18. Jahrhundert

15.45 Uhr: Kurze Pause

16.00 Uhr: Artur Reinhard, Tübingen:
Fall eines Tübinger Studenten, der in den 1950er Jahren wegen zwei §175-StGB-Verstößen von der Universität verwiesen wurde

16.45 Uhr: Erfolge, Defizite und Perspektiven in der Aufarbeitung und Darstellung der vielfältigen LSBTTIQ-Geschichte
Resümee und Erfahrungsaustausch aller Tagungsteilnehmenden

Ende gegen 17.30 Uhr

Abendveranstaltung in der Weissenburg (Weißenburgstraße 28a, Stuttgart)

Ab 18.00 Uhr geöffnet. Abendessen wird angeboten.

20 Uhr: Neue Wege zur Sichtbarkeit  der vielfältigen LSBTTIQ-Geschichte
Filmausschnitte und Gespräch mit Philine Pastenaci und Sissy that Talk.  Moderation: Sven Tröndle, Weissenburg/Schwulst

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

„Brüche in der Biographie – eine Erinnerung für die Zukunft“ ist eine künstlerische Auseinandersetzung zu dem Thema Flucht, Deportation und Entwurzelung. Dabei bilden die Kinderskulpturen von Dora Várkonyi den Ausgangspunkt dieser Performance, die vom Jugendensemble von Lokstoff! Theater im öffentlichen Raum ungesetzt wird. Die Texte für diese Performance setzen sich zusammen aus Tagebuchfragmenten von Dora Várkonyi, selbst eine Flüchtende im Europa des 20. Jahrhunderts, Tagebuchfragmenten der jungen Darsteller, die im 21. Jahrhundert zum Teil ebenfalls fliehen mussten, sowie aus Briefen jüdischer Kinder, die Ende der 30er Jahre nach England verschickt wurden, um dem Terror des Naziregimes zu entfliehen. Das "Hotel Silber" als ehemaliges Gestapo-Hauptquartier für Württemberg und Hohenzollern ist der symbolische Ort, um an die Schicksale unschuldiger Menschen zu erinnern, deren Biographien durch Flucht und Ausgrenzung gebrochen wurden und heute noch werden.

LOKSTOFF - Theater im öffentlichen Raum und Dora Varkonyie mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg und StolperKunst.

Treffpunkt: Foyer "Hotel Silber"

Gebühr: 15 Euro / ermäßigt 10 Euro (nur Vorverkauf, keine Abendkasse)

Anmeldung erforderlich. Vorverkauf nur über über das Theater LOKSTOFF! (Kartentelefon: 0711/22477-20, Online:  www.lokstoff.com)

„Brüche in der Biographie – eine Erinnerung für die Zukunft“ ist eine künstlerische Auseinandersetzung zu dem Thema Flucht, Deportation und Entwurzelung. Dabei bilden die Kinderskulpturen von Dora Várkonyi den Ausgangspunkt dieser Performance, die vom Jugendensemble von Lokstoff! Theater im öffentlichen Raum ungesetzt wird. Die Texte für diese Performance setzen sich zusammen aus Tagebuchfragmenten von Dora Várkonyi, selbst eine Flüchtende im Europa des 20. Jahrhunderts, Tagebuchfragmenten der jungen Darsteller, die im 21. Jahrhundert zum Teil ebenfalls fliehen mussten, sowie aus Briefen jüdischer Kinder, die Ende der 30er Jahre nach England verschickt wurden, um dem Terror des Naziregimes zu entfliehen. Das "Hotel Silber" als ehemaliges Gestapo-Hauptquartier für Württemberg und Hohenzollern ist der symbolische Ort, um an die Schicksale unschuldiger Menschen zu erinnern, deren Biographien durch Flucht und Ausgrenzung gebrochen wurden und heute noch werden.

LOKSTOFF - Theater im öffentlichen Raum und Dora Varkonyie mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg und StolperKunst.

Treffpunkt: Foyer "Hotel Silber"

Gebühr: 15 Euro / ermäßigt 10 Euro (nur Vorverkauf, keine Abendkasse)

Anmeldung erforderlich. Vorverkauf nur über über das Theater LOKSTOFF! (Kartentelefon: 0711/22477-20, Online:  www.lokstoff.com)

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

Am historischen Ort ‚Hotel Silber‘ soll den Ermordeten der Widerstandsgruppe Schlotterbeck vor 75 Jahren gedacht werden. Im Fokus der Abendveranstaltung steht Friedrich Schlotterbeck.

Friedrich Schlotterbecks Leben war außerordentlich facettenreich: Als Jugendfunktionär der Kommunistischen Partei in der Weimarer Republik war er von Ende 1933 bis August 1943 politischer Gefangener der Gestapo. Elf Mitglieder seiner Familie und des Widerstandskreises ermordete die Gestapo. Nach dem Ende der NS-Diktatur beteiligte er sich an der Gründung der VVN, einer Interessengruppe, welcher unter dem Gesetz Nr. 104 der Alliierten ein bedeutender Auftrag in der Entnazifizierung insbesondere in den Westzonen zukam.

Er gründete 1945 in Stuttgart die Süddeutsche Ärzte- und Sanitätshilfe als deutschen Zweig der Schweizer Hilfsorganisation CSS, die bis 1947 als einzige ausländische Hilfsorganisation in der amerikanischen Besatzungszone zugelassen war. Bereits im Juli 1945 wurde Friedrich Schlotterbeck Leiter der Landesgruppe des Roten Kreuzes und ein Jahr später Präsident des Roten Kreuzes Württemberg-Baden. Ende 1948 siedelte Friedrich Schlotterbeck von Stuttgart in die russische Besatzungszone über.

Aram Hess, Sohn der Nichte von Friedrich Schlotterbeck, wird persönliche Rückschau halten und an den Menschen Friedrich Schlotterbeck erinnern.
Elfriede Samo berichtet über Friedrich Schlotterbecks Wirken in Stuttgart in den Jahren 1945 bis 1948.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation von Die AnStifter, NaturFreunde Stuttgart, VVN/BdA Baden-Württemberg, Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e. V. und Haus der Geschichte Baden-Württemberg.

Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Eintritt frei
Anmeldung: nicht erforderlich

© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch

Angebote für Schulen und Gruppen

Mit unterschiedlichen pädagogischen Formaten werden der historische Ort und die Dauerausstellung zu Polizei und Verfolgung erschlossen. Die Angebote für Gruppen richten sich an Jugendliche ab 13 Jahren, Schülerinnen und Schüler aller Schularten (ab Klasse 9) sowie an Erwachsene.

Überblicksführung: Das „Hotel Silber“ kennenlernen

Allgemeiner Rundgang durch das Haus und die Dauerausstellung zur Geschichte der Polizei im „Hotel Silber“ in drei politischen Systemen (Dauer: 60 Minuten).

Buchungsanfrage Überblicksführung

Schwerpunktführungen

Bei einer Schwerpunktführung (90 Minuten) wird ein Bereich der Ausstellung bzw. des Museums ausführlicher behandelt. Bitte geben Sie bei der Buchung den gewünschten Bereich an.

  • Polizei und die Errichtung der NS-Diktatur
  • Ausgrenzung aus der „Volksgemeinschaft“
  • Völkermord
  • Kontinuitäten der Verfolgung nach 1945?
  • Streit um die Erinnerung

Buchungsanfrage Schwerpunktführung

 

Themen

  • Gestapo und Judenmord (Sek I niveaudifferenziert G/M/E und Sek II). Zu diesem Workshop haben wir ein Lehr- und Lernheft mit Materialien, u.a. zur schulischen Vor- und Nachbereitung entwickelt.
  • Verfolgung von Nonkonformismus und Widerstand
  • Ausgrenzung und Verfolgung am Beispiel der Gestapo-Zentrale in Stuttgart. Zu diesem Workshop gibt es vom Kompetenzzentrum Geschichtliche Landeskunde erarbeitetes Material zur schulischen Vorbereitung.

 

In Kooperation mit dem "Lernort Geschichte"

  • "Sunen amen! - Hört uns!". Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma. (Dieser Workshop wird erprobt. Weitere Informationen zu Konzept und Ablauf).

 

In Kooperation mit dem "Stadtjugendring Stuttgart"

  • Verfolgung durch die Polizei im Nationalsozialismus und Formen von Ausgrenzung und Diskriminierung in der Gegenwart (in Vorbereitung)

 

Handreichung für Lehrkräfte

Neben der Buchung von Vermittlungsformaten besteht die Möglichkeit zur Eigenerkundung. Hierfür wird niveaudifferenziertes didaktisches Material bereitgestellt.
Zu den Downloads

Fortbildungen

Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte und Multiplikatoren können auf Anfrage organisiert werden. Auch schulartspezifische Lehrereinführungen sind möglich.

© Landesarchiv Baden-Württemberg, Staatsarchiv Ludwigsburg

Das Hotel Silber virtuell erleben

Wer war wann in welchem Raum des „Hotel Silber“? Wie funktionierte das Netz der Geheimen Staatspolizei? Die Website „Virtueller Geschichtsort Hotel Silber“, die im Jahr 2012 online ging, informiert über das Gebäude und vor allem über seine Nutzung durch Polizei und Gestapo.

Zum virtuellen Geschichtsort

© Haus der Geschichte Baden-Württemberg
© Stadtarchiv Stuttgart

Downloads

Informationsbroschüren, Unterlagen zu Vermittlungsangeboten und Pressematerialien zum „Hotel Silber“ können über die entsprechenden Downloadbereiche des Hauses der Geschichte kostenlos heruntergeladen werden. Die folgenden Links führen Sie weiter ...