Museum Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen

von 10-18 Uhr

Mittwochs

von 10-21 Uhr

Geschlossen an Karfreitag sowie am 24. und 25. Dezember


Der Eintritt ist frei.

Adresse

Hotel Silber
Dorotheenstraße 10
70173 Stuttgart

Museum Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen

von 10-18 Uhr

Mittwochs

von 10-21 Uhr

Geschlossen an Karfreitag sowie am 24. und 25. Dezember


Der Eintritt ist frei.

Adresse

Hotel Silber
Dorotheenstraße 10
70173 Stuttgart

Eine Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung

Über das Hotel Silber

Das „Hotel Silber“ in Stuttgart wurde mehr als ein halbes Jahrhundert lang von der Polizei genutzt und war Zentrale der Gestapo. In dem einstigen Ort des NS-Terrors entstand als Bürgerbeteiligungsprojekt ein Ort des historisch-politischen Lernens und der Begegnung. Die Ausstellung und verschiedene Veranstaltungen beschäftigen sich mit Tätern und ihren Opfern, mit der Institution Polizei und ihrer Rolle in drei politischen Systemen.

Die Dauerausstellung im „Hotel Silber“ setzt sich mit der Geschichte der Polizei in dem Gebäude auseinander. Sie zeigt Kontinuitäten und Brüche in ihrem Umgang mit Minderheiten und in der Strafverfolgung, aber auch das Selbstverständnis der Polizisten in Demokratie und Diktatur. Warum funktionierte der Übergang von der Weimarer Republik in die NS-Herrschaft nahezu reibungslos? Wer wurde während des Zweiten Weltkriegs aus dem „Hotel Silber“ in besetzte Gebiete geschickt und war dort für Massenmorde verantwortlich? Welche Personengruppen blieben nach 1945 im Visier der Polizei? Originalobjekte sowie Dokumente, Bilder und Medien vermitteln ein differenziertes Bild von den Tätern und zeigen, welche Folgen ihr Handeln für die Opfer hatte.

Träger der Einrichtung ist das Haus der Geschichte Baden-Württemberg. Programmpartner sind die Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e. V., das StadtPalais, die Landeszentrale für politische Bildung und die Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen. Finanziert wird sie vom Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart.

© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch
© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch
© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch
© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch
© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch
© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch

Service und Kontakt

Öffnungszeiten 

Dienstag bis Sonntag und Feiertage 10 bis 18 Uhr
Mittwoch bis 21 Uhr

Geschlossen an Karfreitag sowie am 24. und 25. Dezember

Eintritt frei

Audioguide

Deutsch, Englisch und Französisch; Gebühr 2 €

Führungen

Jeden Sonn- und Feiertag um 15.30 Uhr
Gebühr: 4 €

Information und Anmeldung

E-Mail hotel-silber@hdgbw.de
Telefon 0711 212 4040

Öffentliche Verkehrsmittel

Haltestelle Charlottenplatz:
U1 / 2 / 4-7 / 9 / 12 / 14 / 15
Bus 42 – 44
Fahrplanauskunft des VVS

Kontaktformular

Kontakt

Mit dem Absenden Ihrer Anfrage erklären Sie sich mit der Verarbeitung Ihrer angegebenen Daten zum Zweck der Bearbeitung Ihrer Anfrage einverstanden. Weitere Informationen und Widerrufshinweise finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Wenn Sie ein Angebot buchen möchten, machen Sie bitte folgende Angaben im Text:

  • Format (Führung oder Workshop)
  • Titel (ggf. Schwerpunkt)
  • Dauer (60 oder 90 Minuten)
  • Datum und Uhrzeit
  • Name und Kontaktdaten
  • Voraussichtliche Personenzahl
  • Bei Jugendlichen: Alter der Gruppe
© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch

Veranstaltungen

Hier finden Sie alle Termine unter anderem zu Speaker's Corner, Führungen und Präsentationen im Hotel Silber.

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges, am 12. August 1944, überfielen Männer der Waffen-SS das toskanische Bergdorf Sant'Anna di Stazzema. Auf grausame Weise ermordeten sie dort über 560 Menschen. Späte Bemühungen, das Kriegsverbrechen in Deutschland juristisch zu sühnen und die noch lebenden Täter zu verurteilen, schlugen fehl. Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft hatte ihre Ermittlungen 2012 eingestellt. Dennoch, oder gerade deswegen, ist zwischen Baden-Württemberg und Sant'Anna di Stazzema eine Partnerschaft entstanden, die die junge Generation Italiens und Deutschlands zusammenbringen möchte. Heute befindet sich, initiiert von Überlebenden, am Ort des Massakers eine Gedenkstätte, der Parco della Pace.

Auch in diesem Jahr haben die Jugendlichen des Friedenscamps mit einem eigenen Beitrag an den Gedenkfeiern in Sant'Anna di Stazzema teilgenommen: Die jungen Leute aus Deutschland und Italien waren vom 4. bis 14. August vor Ort. Sie haben ihr Wissen über die Geschichte des Massakers von Sant'Anna vertieft und sich auf unterschiedlichen Ebenen mit dem Ort auseinandergesetzt. Die Begegnungen mit den überlebenden Zeitzeuginnen und Zeitzeugen werden ihnen sicher für immer in Erinnerung bleiben.
Der zweite Teil des Friedenscamps mit dem Gegenbesuch der italienischen Gruppe findet vom 1. bis 3. November in Stuttgart statt. Die Gruppe wird ihren Aufenthalt in Sant'Anna reflektieren und sich mit der Aufarbeitung der Geschichte in Italien und in Deutschland beschäftigen. Dabei wird es auch um die fehlgeschlagene juristische Aufarbeitung der Verbrechen gehen, bei der das Oberlandesgericht Stuttgart eine unrühmliche Rolle gespielt hat.

Das Friedenscamp wird u.a. vom Land Baden-Württemberg und der Gemeinde Stazzema unterstützt. Finanzielle Förderung erhält das Gesamtprojekt vom Auswärtigen Amt, dem Kultusministerium Baden-Württemberg und der Landeszentrale für politische Bildung sowie von privaten Spendern.
Projektpartner sind die Naturfreundejugend Württemberg, die Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e. V., die AnStifter Stuttgart e. V. sowie die Associazione Martiri di Sant’Anna (Vereinigung der Opfer von Sant‘Anna) und der Parco Nazionale della Pace sowie das Museo storico della Resistenza in Sant’Anna di Stazzema.

Jürgen Weber, Filmemacher aus Konstanz, hat im Jahr 2016 seinen Film „Das zweite Trauma – das ungesühnte Massaker von Sant'Anna di Stazzema“ vorgestellt. Wir zeigen den Film am Samstag, 2. November, um 19 Uhr im "Hotel Silber" parallel in italienischer und in deutscher Sprache. Anschließend wollen wir mit den Teilnehmenden des Friedenscamps über die Erlebnisse, Erfahrungen, Ideen und Wünsche sprechen, die sie vom Aufenthalt in Sant´Anna mitgebracht haben.

Eine Veranstaltung der Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e. V. in Kooperation mit Die AnStifter Stuttgart e. V., der Naturfreundejugend Württemberg und dem Stadtjugendring Stuttgart.

Foyer "Hotel Silber"
Eintritt frei
Anmeldung nicht erforderlich

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

Im ersten Raum der Dauerausstellung im Hotel Silber zeugen Zitate in gotischer Schrift an der Wand von der Besorgnis der Zeitgenossen vor 1933 über die rechte Gesinnung, die in der Polizei zu erkennen war: „Nazizellen in der Polizei?“ so titelte die „Schwäbische Tagwacht“ nämlich im März 1931.
Müssen wir uns diese Frage heute nach über achtzig Jahren wieder stellen? Sind Skandale wie die Morddrohungen von Frankfurter Polizisten an die Rechtsanwältin Seda Başay-Yıldız wirklich noch die von offizieller Seite beteuerten „Einzelfälle“ oder sind „Uniter“ und „NSU 2.0“ schon längst mit der Polizei verwobene rechte Netzwerke? Könnte es sein, dass die Strukturen der Institution Polizei eine rechte, völkische Gesinnung begünstigen? Diese Frage stellen Wissenschaftler, wie z. B. der Philosoph Daniel Loick oder der Politikwissenschaftler Martin Thüne.
Wie rechts ist unsere Polizei?

Im Hotel Silber diskutieren Gäste mit unterschiedlichen Perspektiven:
Luca Heyer von der Informationsstelle Militarisierung, Tübingen und Dr. Mehmet G. Daimagüler, Fachanwalt für Strafrecht und Anwalt der Nebenklage im NSU Prozess, haben ihre Teilnahme bereits zugesagt. Vertreter des Innenministeriums Baden-Württemberg und der Polizeigewerkschaften sind angefragt.
Moderiert wird der Abend von Violetta Hagen, Redakteurin der Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten.

Veranstalter: Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e. V.
Foyer "Hotel Silber"
Eintritt frei

Am 8. November 1939 explodierte im Münchner Bürgerbräukeller eine Bombe. Georg Elser hatte das Attentat auf Adolf Hitler geplant und den Sprengsatz gebaut, um die Diktatur zu beenden und den Krieg, der er hat kommen sehen, zu verhindern. Eine Kombi-Führung im Haus der Geschichte Baden-Württemberg und im „Hotel Silber“ widmet sich Georg Elser und seinem mutigen Plan.

Treffpunkt: Foyer Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Konrad-Adenauer-Straße 16
Dauer: 90 Minuten
Gebühr: 5 €
Anmeldung: nicht erforderlich

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

Vor 80 Jahren, am 8. November 1939, versuchte der schwäbische Schreinergeselle Georg Elser, Hitler im Münchener Bürgerbräukeller mit einem Sprengsatz zu töten. Die Gestapo ermittelte daraufhin auch in Stuttgart, wo seine Schwester Maria und sein Schwager Karl Hirth lebten. Sie wurden am 13. November 1939 verhaftet und an diesem Tag kam auch der zehnjährige Franz zusammen mit seinem Vater Karl Hirth in das „Hotel Silber“. Hier musste er viele Stunden warten, ehe er zunächst in ein Waisenhaus und einige Zeit später zu seiner Großmutter nach Königsbronn gebracht wurde. Seine Eltern sah er erst im März 1940 wieder.

Aus Anlass des 80. Jahrestages berichtet Franz Hirth am 13. November 2019 im „Hotel Silber“ von seinen Erinnerungen und schildert, wie das Attentat seines Onkels sein Leben veränderte. Gemeinsam mit Joachim Ziller (Leiter der Georg Elser Gedenkstätte Königsbronn), Prof. Dr. Paula Lutum-Lenger (Direktorin des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg) und Schüler/innen aus Stuttgart, die sich im Vorfeld mit der Geschichte des Attentats beschäftigten, spricht er darüber, weshalb es heute wichtig ist, an Georg Elser zu erinnern: Welche Bedeutung hat die Auseinandersetzung mit Georg Elser und dem Widerstand für heute und die Zukunft?

Moderiert wird das Gespräch von Andreas Schulz (Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg).

Foyer „Hotel Silber“
Eintritt frei
Anmeldung nicht erforderlich

Das Forschungsprojekt „Populismus, Demokratie, Stadt“ (PODESTA) und die AnStifter laden zum Austausch ein:
Rechte Protestbewegungen und jüngste Wahlergebnisse zeigen, dass sich der gegenwärtige Rechtsruck sowohl im ländlichen Raum als auch in Städten beobachten lässt. Das an den Universitäten Tübingen und Jena angesiedelte Forschungsprojekt „Populismus, Demokratie, Stadt“ (PODESTA) widmet sich der städtischen Ebene. Es folgt der Annahme, dass gegenwärtige Erfolge der Rechten auch vor dem Hintergrund einer Krise der Demokratie zu verstehen sind. In der Stadt sind damit einerseits Defizite politischer Beteiligung – etwa bei Großbauprojekten oder in der Wohnungs- und Verkehrspolitik – angesprochen, die für rechtspopulistische Elitenkritik vereinnahmt werden können. Andererseits bringt die Vielfalt unterschiedlicher Lebensentwürfe Konflikte um städtisches Zusammenleben mit sich, die mit rechten Deutungsangeboten in fremdenfeindliche Ressentiments umschlagen können und Spaltungen im städtischen Alltag hinterlassen. Das Forschungsprojekt untersucht derartige Konfliktlagen in Stuttgart und Leipzig.

Im Rahmen der gemeinsam mit dem Bürgerprojekt Die AnStifter ausgerichteten Tagung werden bisherige Forschungsergebnisse vorgestellt und von zivilgesellschaftlichen Akteur*innen kommentiert. Zentrales Anliegen ist es, mit der Stuttgarter Stadtgesellschaft ins Gespräch zu kommen. Schließlich sind es gerade zivilgesellschaftliche Initiativen, die in der Stadt für mehr Beteiligung, soziale Gerechtigkeit und Toleranz eintreten. Dabei sind auch sie gefragt, Antworten auf gegenwärtige rechte Konjunkturen zu entwickeln.
Gemeinsam mit Vertreter*innen aus politischer Bildung, Gewerkschaften und zivilgesellschaftlichen Initiativen sollen folgende Fragen erörtert werden: Welche Folgen hat der gegenwärtige Rechtsruck für stadtpolitische Debatten? Wie kann mit rechten Positionen im Alltag umgegangen werden?  Wie kann der Forderung nach einem guten Leben in der Stadt entsprochen werden?

Mit Tom Adler (Fraktionsvorsitzender Die Linke und Bündnis Recht auf Wohnen), Jan Bleckert (Trainer die Stammtischkämpfer*innen, Verdi Fils-Neckar-Alb), Peter Erben (Bürgerinitiative Neckartor), Peter Grohmann (Die AnStifter), Katharina Hajek (Politikwissenschaftlerin Universität Koblenz-Landau), Friederike Hartl (Bildungsreferentin Stadtjugendring), Joachim Stein (Weissenburg Zentrum LSBTTIQ),

Eine Veranstaltung der AnStifter und dem Forschungsprojekt PODESTA (IZEW, Universität Tübingen)
Tagungsprogramm und weitere Informationen unter http://podesta-projekt.de/wer-gestaltet-die-stadt-tagung-november-2019/

Foyer "Hotel Silber"
Eintritt frei
Anmeldung erforderlich unter: gisela.mackenroth@izew.uni-tuebingen.de

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

Am historischen Ort ‚Hotel Silber‘ soll den Ermordeten der Widerstandsgruppe Schlotterbeck vor 75 Jahren gedacht werden. Im Fokus der Abendveranstaltung steht Friedrich Schlotterbeck.

Friedrich Schlotterbecks Leben war außerordentlich facettenreich: Als Jugendfunktionär der Kommunistischen Partei in der Weimarer Republik war er von Ende 1933 bis August 1943 politischer Gefangener der Gestapo. Elf Mitglieder seiner Familie und des Widerstandskreises ermordete die Gestapo. Nach dem Ende der NS-Diktatur beteiligte er sich an der Gründung der VVN, einer Interessengruppe, welcher unter dem Gesetz Nr. 104 der Alliierten ein bedeutender Auftrag in der Entnazifizierung insbesondere in den Westzonen zukam.

Er gründete 1945 in Stuttgart die Süddeutsche Ärzte- und Sanitätshilfe als deutschen Zweig der Schweizer Hilfsorganisation CSS, die bis 1947 als einzige ausländische Hilfsorganisation in der amerikanischen Besatzungszone zugelassen war. Bereits im Juli 1945 wurde Friedrich Schlotterbeck Leiter der Landesgruppe des Roten Kreuzes und ein Jahr später Präsident des Roten Kreuzes Württemberg-Baden. Ende 1948 siedelte Friedrich Schlotterbeck von Stuttgart in die russische Besatzungszone über.

Aram Hess, Sohn der Nichte von Friedrich Schlotterbeck, wird persönliche Rückschau halten und an den Menschen Friedrich Schlotterbeck erinnern.
Elfriede Samo berichtet über Friedrich Schlotterbecks Wirken in Stuttgart in den Jahren 1945 bis 1948.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation von Die AnStifter, NaturFreunde Stuttgart, VVN/BdA Baden-Württemberg, Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e. V. und Haus der Geschichte Baden-Württemberg.

Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Eintritt frei
Anmeldung: nicht erforderlich

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

Die 20-minütige Führung gibt einen ersten Einblick in das Museum und seine Dauerausstellung: Was gibt es hier zu sehen und zu hören? Wessen Interesse dann geweckt ist, kann länger bleiben oder natürlich wieder kommen.

Treffpunkt: Foyer
Gebühr: keine
Anmeldung: nicht erforderlich

Die 20-minütige Führung gibt einen ersten Einblick in das Museum und seine Dauerausstellung: Was gibt es hier zu sehen und zu hören? Wessen Interesse dann geweckt ist, kann länger bleiben oder natürlich wieder kommen.

Treffpunkt: Foyer
Gebühr: keine
Anmeldung: nicht erforderlich

Die 20-minütige Führung gibt einen ersten Einblick in das Museum und seine Dauerausstellung: Was gibt es hier zu sehen und zu hören? Wessen Interesse dann geweckt ist, kann länger bleiben oder natürlich wieder kommen.

Treffpunkt: Foyer
Gebühr: keine
Anmeldung: nicht erforderlich

Die 20-minütige Führung gibt einen ersten Einblick in das Museum und seine Dauerausstellung: Was gibt es hier zu sehen und zu hören? Wessen Interesse dann geweckt ist, kann länger bleiben oder natürlich wieder kommen.

Treffpunkt: Foyer
Gebühr: keine
Anmeldung: nicht erforderlich

In unserem Ausstellungsraum zur Deportation der jüdischen Bevölkerung aus Württemberg und Hohenzollern durch die Gestapo und die Deportation von Sinti und Roma durch die Kriminalpolizei befindet sich auch eine "Recherchestation". Sie haben dort Gelegenheit, Kärtchen mit Namen und Geburtsdaten deportierter Menschen mit nach Hause zu nehmen.

Ein Kärtchen kann Sie später an den Museumsbesuch erinnern, an bestimmte Inhalte oder Eindrücke, die Sie hier besonders berührt haben. Sie können aber auch Anlass sein, sich selbst auf die Suche nach der Geschichte hinter einem Namen zu machen. In einigen Fällen werden Sie dabei schon im Internet fündig - indem Sie zum Beispiel auf Informationen unterschiedlicher Stolperstein-Initiativen stoßen.

In unserem Workshop möchten wir alle Besucherinnen und Besucher einladen, die sich an den Recherchen beteiligt haben oder sich noch daran beteiligen möchten. Wir haben Gelegenheit, unsere Ergebnisse einander vorzustellen. In der Recherche besonders erfahrene Ehrenamtliche sind eingeladen, von ihren Erfahrungen zu berichten. Anhand unserer Beispiele wollen wir uns schließlich auch über Bedeutung und Zukunft der Erinnerung austauschen. Wir freuen uns auf Sie!

Treffpunkt: "Hotel Silber", Seminarraum 1, 10:15 bis 12 Uhr.
Eintritt frei
Anmeldung erforderlich (nur für eine begrenzte Zahl an Teilnehmenden möglich). Bitte melden Sie sich bis zum 23. November per E-Mail an unter veranstaltungen-hs@hdgbw.de

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch

Angebote für Schulen und Gruppen

Mit unterschiedlichen pädagogischen Formaten werden der historische Ort und die Dauerausstellung zu Polizei und Verfolgung erschlossen. Die Angebote für Gruppen richten sich an Jugendliche ab 13 Jahren, Schülerinnen und Schüler aller Schularten (ab Klasse 9) sowie an Erwachsene.

Überblicksführung: Das „Hotel Silber“ kennenlernen

Allgemeiner Rundgang durch das Haus und die Dauerausstellung zur Geschichte der Polizei im „Hotel Silber“ in drei politischen Systemen (Dauer: 60 Minuten).

Buchungsanfrage Überblicksführung

Schwerpunktführungen

Bei einer Schwerpunktführung (90 Minuten) wird ein Bereich der Ausstellung bzw. des Museums ausführlicher behandelt. Bitte geben Sie bei der Buchung den gewünschten Bereich an.

  • Polizei und die Errichtung der NS-Diktatur
  • Ausgrenzung aus der „Volksgemeinschaft“
  • Völkermord
  • Kontinuitäten der Verfolgung nach 1945?
  • Streit um die Erinnerung

Buchungsanfrage Schwerpunktführung

 

Themen

  • Gestapo und Judenmord (Sek I niveaudifferenziert G/M/E und Sek II). Zu diesem Workshop haben wir ein Lehr- und Lernheft mit Materialien, u.a. zur schulischen Vor- und Nachbereitung entwickelt.
  • Verfolgung von Nonkonformismus und Widerstand
  • Ausgrenzung und Verfolgung am Beispiel der Gestapo-Zentrale in Stuttgart. Zu diesem Workshop gibt es vom Kompetenzzentrum Geschichtliche Landeskunde erarbeitetes Material zur schulischen Vorbereitung.

In Kooperation mit dem "Lernort Geschichte"

  • "Sunen amen! - Hört uns!". Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma. (Weitere Informationen zu Konzept und Ablauf).

In Kooperation mit dem "Stadtjugendring Stuttgart"

  • Verfolgung durch die Polizei im Nationalsozialismus und Formen von Ausgrenzung und Diskriminierung in der Gegenwart (in Vorbereitung)

 

Handreichung für Lehrkräfte

Neben der Buchung von Vermittlungsformaten besteht die Möglichkeit zur Eigenerkundung. Hierfür wird niveaudifferenziertes didaktisches Material bereitgestellt.
Zu den Downloads

Fortbildungen

Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte und Multiplikatoren können auf Anfrage organisiert werden. Auch schulartspezifische Lehrereinführungen sind möglich.

© Landesarchiv Baden-Württemberg, Staatsarchiv Ludwigsburg

Das Hotel Silber virtuell erleben

Wer war wann in welchem Raum des „Hotel Silber“? Wie funktionierte das Netz der Geheimen Staatspolizei? Die Website „Virtueller Geschichtsort Hotel Silber“, die im Jahr 2012 online ging, informiert über das Gebäude und vor allem über seine Nutzung durch Polizei und Gestapo.

Zum virtuellen Geschichtsort

© Haus der Geschichte Baden-Württemberg
© Stadtarchiv Stuttgart

Downloads

Informationsbroschüren, Unterlagen zu Vermittlungsangeboten und Pressematerialien zum „Hotel Silber“ können über die entsprechenden Downloadbereiche des Hauses der Geschichte kostenlos heruntergeladen werden. Die folgenden Links führen Sie weiter ...