Museum Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen

von 10-18 Uhr

Mittwochs

von 10-21 Uhr

Geschlossen an Karfreitag sowie am 24. und 25. Dezember


Der Eintritt ist frei.

Adresse

Hotel Silber
Dorotheenstraße 10
70173 Stuttgart

Museum Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen

von 10-18 Uhr

Mittwochs

von 10-21 Uhr

Geschlossen an Karfreitag sowie am 24. und 25. Dezember


Der Eintritt ist frei.

Adresse

Hotel Silber
Dorotheenstraße 10
70173 Stuttgart

Eine Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung

Über das Hotel Silber

Das „Hotel Silber“ in Stuttgart wurde mehr als ein halbes Jahrhundert lang von der Polizei genutzt und war Zentrale der Gestapo. In dem einstigen Ort des NS-Terrors entstand als Bürgerbeteiligungsprojekt ein Ort des historisch-politischen Lernens und der Begegnung. Die Ausstellung und verschiedene Veranstaltungen beschäftigen sich mit Tätern und ihren Opfern, mit der Institution Polizei und ihrer Rolle in drei politischen Systemen.

Die Dauerausstellung im „Hotel Silber“ setzt sich mit der Geschichte der Polizei in dem Gebäude auseinander. Sie zeigt Kontinuitäten und Brüche in ihrem Umgang mit Minderheiten und in der Strafverfolgung, aber auch das Selbstverständnis der Polizisten in Demokratie und Diktatur. Warum funktionierte der Übergang von der Weimarer Republik in die NS-Herrschaft nahezu reibungslos? Wer wurde während des Zweiten Weltkriegs aus dem „Hotel Silber“ in besetzte Gebiete geschickt und war dort für Massenmorde verantwortlich? Welche Personengruppen blieben nach 1945 im Visier der Polizei? Originalobjekte sowie Dokumente, Bilder und Medien vermitteln ein differenziertes Bild von den Tätern und zeigen, welche Folgen ihr Handeln für die Opfer hatte.

Träger der Einrichtung ist das Haus der Geschichte Baden-Württemberg. Programmpartner sind die Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e. V., das StadtPalais, die Landeszentrale für politische Bildung und die Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen. Finanziert wird sie vom Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart.

© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch
© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch
© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch
© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch
© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch
© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch

Service und Kontakt

Öffnungszeiten 

Dienstag bis Sonntag und Feiertage 10 bis 18 Uhr
Mittwoch bis 21 Uhr

Geschlossen an Karfreitag sowie am 24. und 25. Dezember

Eintritt frei

Audioguide

Deutsch, Englisch und Französisch; Gebühr 2 €

Führungen

An Sonn- und Feiertagen um 15.30 Uhr; Kosten 4 €

Information und Anmeldung

E-Mail hotel-silber@hdgbw.de
Telefon 0711 212 4040

Öffentliche Verkehrsmittel

Haltestelle Charlottenplatz:
U1 / 2 / 4-7 / 9 / 12 / 14 / 15
Bus 42 – 44
Fahrplanauskunft des VVS

Kontaktformular

Kontakt

Mit dem Absenden Ihrer Anfrage erklären Sie sich mit der Verarbeitung Ihrer angegebenen Daten zum Zweck der Bearbeitung Ihrer Anfrage einverstanden. Weitere Informationen und Widerrufshinweise finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Wenn Sie ein Angebot buchen möchten, machen Sie bitte folgende Angaben im Text:

  • Format (Führung oder Workshop)
  • Titel (ggf. Schwerpunkt)
  • Dauer (60 oder 90 Minuten)
  • Datum und Uhrzeit
  • Name und Kontaktdaten
  • Voraussichtliche Personenzahl
  • Bei Jugendlichen: Alter der Gruppe
© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch

Veranstaltungen

Hier finden Sie alle Termine unter anderem zu Speaker's Corner, Führungen und Präsentationen im Hotel Silber.

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

Vor dem Hintergrund aktueller Entwicklung (insbesondere des NSU-Verfahrens) rückt das Verhältnis von Staatsschutz und Rechtsextremismus/rechtem Terror stärker in den Fokus der Geschichtswissenschaft. Im Rahmen des Stuttgarter Wissenschaftsfestivals 2019 lädt das Museum Nachwuchsforschende zu einem eintägigen Symposium ein, um Arbeiten zu „Staatschutz und Rechtsterrorismus in Westdeutschland, 1945 bis zur Gegenwart“ zu diskutieren. Das Symposium soll zum einen Nachwuchsforschende miteinander vernetzen und zum anderen die Möglichkeit bieten, inhaltliche, methodische und quellentechnische Fragen offen zu diskutieren.

Die Teilnahme ist nur nach Anmeldung (begrenzte Zahl) und bevorzugt für Vortragende möglich. Wenn Sie Interesse an einem inhaltlichen Beitrag zum Forschungssymposium haben, reichen Sie bitte bis zum 31. März 2019 ein zweiseitiges Exposee Ihres Forschungsprojektes sowie eine kurze Darstellung über die institutionelle Anbindung Ihres Forschungsvorhabens ein. Die Impulsvorträge sollen auf dem Symposium nicht länger als 20 Minuten dauern und gerade entstehende oder erst kürzlich abgeschlossene Forschungsprojekte vorstellen. Das Symposium versteht sich als interdisziplinäres Forum, in dem sowohl allgemeinhistorische und justizgeschichtliche Ansätze ebenso diskutiert werden sollen, wie rechts-, polizei- oder sozialwissenschaftliche Herangehensweisen.

Am Abend (18:00 Uhr) findet im Foyer des "Hotel Silber" eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Spannungsfeld Staatsschutz und Rechtstaat mit dem Stuttgarter Generalstaatsanwalt Achim Brauneisen und dem rechtspolitischen Korrespondenten Dr. Christian Rath statt, zu dem alle Teilnehmenden eingeladen sind. Diese Diskussion ist Teil des Begleitprogramms "Nachdenken über den Rechtsstaat" zur neu eröffnete Dauerausstellung "NS-Justiz Stuttgart" im Landgericht Stuttgart.

Anmeldung zum Forschungssymposium werden erbeten an: Dr. Imanuel Baumann, E-Mail: imanuel.baumann@hdgbw.de

In der öffentlichen Diskussion wird derzeit häufig der „Rechtsstaat“ zitiert, gerade auch wenn es um die Verschärfung von (Straf)Gesetzen und deren konsequente Anwendung geht. Besonders der „Kampf gegen den Terrorismus“ und gegen die „Feinde“ der freiheitlich-demokratischen Ordnung führten in jüngster Zeit immer wieder zu Änderungen im Strafrecht und zur Kriminalisierung von „Vorfeldhandlungen“. Die strafrechtliche Verfolgung von Vorbereitungs- und Organisationsdelikten beschäftigt mittlerweile die Ermittler ganz erheblich. All diese Entwicklungen werfen Fragen auf zum Verhältnis von „Staatsschutz“ und „Rechtsstaat“: Wie steht es um das Verhältnis von Freiheit und Sicherheit? Bekommt das Strafrecht zunehmend präventive Aufgaben? Wie schützt sich ein den Freiheitsgrundrechten verpflichteter Staat? Wieviel und welches Staatsschutzstrafrecht braucht die wehrhafte Demokratie? Welche Rolle spielen dabei verdeckt arbeitende Sicherheitsbehörden und funktioniert deren Kontrolle?

Es diskutieren:

  • Generalstaatsanwalt Achim Brauneisen, Stuttgart
  • Rechtsanwalt Prof. Dr. Alexander Ignor, Berlin

Vorsitzender des Strafrechtsausschusses der Bundesrechtsanwaltskammer

  • Rechtsanwalt Michael Moos, Freiburg

Vorstandsmitglied der baden-württembergischen Strafverteidigervereinigung

Moderation: Dr. Christian Rath, Rechtspolitischer Korrespondent, Freiburg.

Die Podiumsdiskussion ist Teil des Begleitprogramms "Nachdenken über den Rechtsstaat" zur neuen, ständigen Ausstellung "NS-Justiz in Stuttgart" - einer Kooperation des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg, des Landgerichts und Oberlandesgerichts Stuttgart. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Stuttgarter Wissenschaftsfestivals 2019 statt.

Ort: Foyer „Hotel Silber“
Eintritt: frei
Anmeldung: nicht erforderlich

Mit Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern aus den besetzten europäischen Ländern wurde im Zweiten Weltkrieg die Kriegswirtschaft aufrechterhalten. Zehntausende schufteten in den Kriegsjahren für Stuttgarter Betriebe. Die Gestapo setzte zusammen mit den Betrieben die Arbeitsdisziplin und die rassenideologisch motivierte Absonderung von der einheimischen Bevölkerung durch.

Die Veranstaltung beginnt im "Hotel Silber" mit einer Führung im Raum der Ausstellung, der sich dem Thema „Zwangsarbeit“ widmet.  Durch den Raum führt  Elke Banabak von der Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e.V.

Im Anschluss fahren wir nach Zuffenhausen zur Schlotwiese, wo die  Heinkel-Flugzeugmotorenwerke und die Stadt Stuttgart das größte Zwangsarbeiterlager betrieben hatten.  Hier erinnern sechs Stolpersteine an polnische Zwangsarbeiter, die von der Gestapo hingerichtet worden waren. Danach besuchen wir das Grab für Kinder von Zwangsarbeiterinnen auf dem Friedhof Zuffenhausen, den Standort des Lagers Gehrenecker hinterm Friedhof und das Lager Sedam. Auf der Rückfahrt wird es Hinweise zu weiteren Lagern in Zuffenhausen geben, so auf das das Lager in der ehemaligen Silcherschule am Kelterplatz. Die Busfahrt wird begleitet durch Inge und Diethard Möller von der Zukunftswerkstatt Zuffenhausen.

Eine Veranstaltung der Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e.V. in Kooperation mit dem Stadtjugendring Stuttgart und dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung per Email über anmeldung@hotel-silber.de oder telefonisch unter  0176 43200914.

Unkostenbeitrag: 8 € (ermäßigt 5 €)
Treffpunkt: "Hotel Silber", Foyer
Dauer: bis ca. 18:00 Uhr

Vor 80 Jahren versuchte Georg Elser mit seinem Attentat auf Adolf Hitler in das Rad der Geschichte zu greifen und Unheil von der Menschheit abzuwenden. Das Protokoll seines Verhörs durch die Gestapo ist ein einzigartiges Zeugnis über diesen Handwerker aus Königsbronn. Es entsteht ein eindrucksvolles Bild seines Werdegangs, seiner Entschlossenheit zur Tat und seines Mutes zum aktiven Widerstand. Seine Aussagen und seine Bekenntnisse zu den Menschenrechten sind klar. Von der Propaganda der Nazis ließ er sich nicht beeindrucken.

In der szenischen Lesung kommt Elser selber zu Wort. In verblüffender Einfachheit wird anhand des Protokolls sein Leben von der Kindheit über den Beruf bis zu jener kritischen Zeit dargestellt, in der er den Anschlag auf Hitlers Leben am 8. November 1939 im Münchner "Bürgerbräukeller" vorbereitete und ausführte. Sehr präzise, mit Beispielen aus dem Alltag der Menschen, begründete er seine Motive. Er sah die Abschaffung der Bürgerrechte und den heraufziehenden gnadenlosen Krieg. In einer Zeit, in der sich Millionen von der Propaganda steuern ließen und dachten, man könne nichts tun, handelte der 36-jährige Schreiner aus Königsbronn.

Mitwirkende: Klaus-Peter Preußger (georg Elser), Engelbert Frey (vernehmender Beamter), Joachim Ziller  (Sprecher), freywolf (Musik: Engelbert Frey, voc; Hartmut Schmitt-Wolf, git; Martin Sandel, sax), Uli Renz, Josef Seibold, Engelbert Frey und Joachim Ziller (Texte und Textauswahl).

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, der Georg-Elser-Gedenkstätte Königsbronn und der "Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e.V."

Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Eintritt frei
Anmeldung: nicht erforderlich

1942 wurde der jiddische Dichter Mordechai Gebirtig im Krakauer Ghetto ermordet. Er hinterließ etwa 170 Gedichte und Lieder, die bis heute weltweit gesungen und interpretiert werden.  Der Schriftsteller und Journalist Uwe von Seltmann hat seine Lebensgeschichte erforscht und die erste deutschsprachige Biografie Gebirtigs vorgelegt. Eine Buchpräsentation mit Livemusik.

Eine Kooperation mit dem "Festival yidishe muzik", der "Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e.V." und dem Homunculus Verlag, Erlangen.

Ort: Foyer „Hotel Silber“

Eintritt: 4 €

Anmeldung nicht erforderlich.

Anlässlich des 50. Jahrestages der mutigen Aufstände in der Christopher Street Day in New York und des 40. Jahrestages des „Homobefreiungstag“, der ersten CSD-ähnlichen Demonstration in Stuttgart, führen Kurator Friedemann Rincke vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg und Ralf Bogen, Mitarbeiter der AG Dauerausstellung für die Initiative Lern- und Gedenkort HOTEL SILBER e. V., durch die Ausstellung im „Hotel Silber" .

Hier wird erstmals in Baden-Württemberg an das Leid jener Menschen erinnert, die wegen ihrer gleichgeschlechtlichen Liebe und Sexualität in der NS- und Nachkriegszeit ausgegrenzt, unterdrückt und entwürdigt wurden.

Die Geschichte der homosexuellen Emanzipationsbewegung in Baden und Württemberg vor 1933 zeigt, dass Rückschläge möglich sind und dass sich eine Gesellschaft nicht „automatisch“ ausschließlich in Richtung Offenheit, Respekt, Toleranz und Akzeptanz entwickelt. Dazu bedarf es vielmehr den „MUT ZUR FREIHEIT“, wozu das diesjährige Motto zum CSD in Stuttgart aufruft.

Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

Durch Stuttgart laufen und Tel Aviv hören. Die deutsch-israelische Koproduktion ‘EXPLORE VIBRATION’, ein performativer Audio-Walk durch Stuttgart, lässt die beiden Städte auf besondere Weise in Austausch treten. Die Performer Claudia Senoner und Fabian Chyle und der Künstler und Geophysiker Michael Lazar (ISR) haben sich mit den Vibrationen der beiden Städte auseinandergesetzt und sie in Sound und Bewegung übersetzt. Eine Reise zu tiefer liegenden Schichten.

Das „Hotel Silber“ ist dabei nicht nur Ort der Eröffnungs-Veranstaltung am Freitag, 19. Juli und Samstag, 20. Juli mit Workshops, Vorträgen und Performances, sondern auch Ausgangspunkt für den Audio-Walk, der vom 19. Juli bis zum 15. September 2019 verfügbar ist. Der Eintritt für die Eröffnungsveranstaltung ist frei, der Audio-Walk kostenlos.

Veranstaltungsprogramm und Informationen unter www.vibration-stuttgart.com.

Diese Führung richtet sich speziell an Familien mit Kindern ab 8 Jahre. Anhand von ausgewählten Beispielen werden leicht verständlich Elemente der nationalsozialistischen Diktatur und das Handeln der Polizei erklärt. Es wird darauf geachtet, achtsam mit kindlichen Wahrnehmungen umzugehen. Kinder nehmen an der Führung grundsätzlich in elterlicher Begleitung teil. Wir bitten die Begleitpersonen während der Führung um Zurückhaltung, damit die Fragen und Antworten der Kinder Raum haben.

Besucherinformation im Foyer des "Hotel Silber"

Eintritt: 4 € für Erwachsene, Kinder frei.

Arno Geiger öffnet in seinen Romanen immer wieder Räume der Erinnerung - mittels seiner Figuren und mittels seiner Methoden. „Unter der Drachenwand“ schrieb er nach dem Studium von Briefen und Tagebüchern aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Der Roman ist so selbst eine Form der Erinnerung an den Krieg und die NS-Diktatur. 

Im „Hotel Silber“, der ehemaligen Zentrale der württembergischen Gestapo und seit Dezember 2018 Erinnerungsort, diskutiert Arno Geiger im Rahmen der vom Stuttgarter Schriftstellehaus veranstalteten Woche „Stuttgart liest ein Buch“ mit Andreas Baumgartner und Katrin Hammerstein über die Erinnerungskulturen in Österreich und Deutschland. Welche (Irr-)Wege nahmen die Erinnerungen, wo verliefen diese parallel und wo trennten sie sich? Wie positionieren sie sich in der aktuellen politischen Landschaft? Andreas Baumgartner ist Generalsekretär des Comité International de Mauthausen und langjähriger Organisationsleiter der Internationalen Befreiungsfeiern in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Die Historikerin Katrin Hammerstein forscht über die unterschiedlichen Erinnerungskulturen in Österreich und Deutschland. Moderiert wird das Gespräch von Barbara Staudinger, Leiterin des Jüdischen Kulturmuseums in Augsburg und zuvor für verschiedene österreichische Museen tätig.

Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich

© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch

Angebote für Schulen und Gruppen

Mit unterschiedlichen pädagogischen Formaten werden der historische Ort und die Dauerausstellung zu Polizei und Verfolgung erschlossen. Die Angebote für Gruppen richten sich an Jugendliche ab 13 Jahren, Schülerinnen und Schüler aller Schularten (ab Klasse 9) sowie an Erwachsene.

Überblicksführung: Das „Hotel Silber“ kennenlernen

Allgemeiner Rundgang durch das Haus und die Dauerausstellung zur Geschichte der Polizei im „Hotel Silber“ in drei politischen Systemen (Dauer: 60 Minuten).

Buchungsanfrage Überblicksführung

Schwerpunktführungen

Bei einer Schwerpunktführung (90 Minuten) wird ein Bereich der Ausstellung bzw. des Museums ausführlicher behandelt. Bitte geben Sie bei der Buchung den gewünschten Bereich an.

  • Polizei und die Errichtung der NS-Diktatur
  • Ausgrenzung aus der „Volksgemeinschaft“
  • Völkermord
  • Kontinuitäten der Verfolgung nach 1945?
  • Streit um die Erinnerung

Buchungsanfrage Schwerpunktführung

 

Themen

  • Gestapo und Judenmord (Sek I niveaudifferenziert G/M/E und Sek II). Zu diesem Workshop haben wir ein Lehr- und Lernheft mit Materialien, u.a. zur schulischen Vor- und Nachbereitung entwickelt.
  • Verfolgung von Nonkonformismus und Widerstand
  • Ausgrenzung und Verfolgung am Beispiel der Gestapo-Zentrale in Stuttgart. Zu diesem Workshop gibt es vom Kompetenzzentrum Geschichtliche Landeskunde erarbeitetes Material zur schulischen Vorbereitung.

 

In Kooperation mit dem "Lernort Geschichte"

  • "Sunen amen! - Hört uns!". Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma. (Dieser Workshop wird erprobt.  Weitere Informationen zu Konzept und Ablauf).

 

In Kooperation mit dem "Stadtjugendring Stuttgart"

  • Verfolgung durch die Polizei im Nationalsozialismus und Formen von Ausgrenzung und Diskriminierung in der Gegenwart (in Vorbereitung)

 

Handreichung für Lehrkräfte

Neben der Buchung von Vermittlungsformaten besteht die Möglichkeit zur Eigenerkundung. Hierfür wird niveaudifferenziertes didaktisches Material bereitgestellt.
Zu den Downloads

Fortbildungen

Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte und Multiplikatoren können auf Anfrage organisiert werden. Auch schulartspezifische Lehrereinführungen sind möglich.

© Landesarchiv Baden-Württemberg, Staatsarchiv Ludwigsburg

Das Hotel Silber virtuell erleben

Wer war wann in welchem Raum des „Hotel Silber“? Wie funktionierte das Netz der Geheimen Staatspolizei? Die Website „Virtueller Geschichtsort Hotel Silber“, die im Jahr 2012 online ging, informiert über das Gebäude und vor allem über seine Nutzung durch Polizei und Gestapo.

Zum virtuellen Geschichtsort

© Haus der Geschichte Baden-Württemberg
© Stadtarchiv Stuttgart

Downloads

Informationsbroschüren, Unterlagen zu Vermittlungsangeboten und Pressematerialien zum „Hotel Silber“ können über die entsprechenden Downloadbereiche des Hauses der Geschichte kostenlos heruntergeladen werden. Die folgenden Links führen Sie weiter ...