Museum Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen

von 10-18 Uhr

Mittwochs

von 10-21 Uhr

Geschlossen an Karfreitag sowie am 24. und 25. Dezember


Der Eintritt ist frei.

Adresse

Hotel Silber
Dorotheenstraße 10
70173 Stuttgart

Museum Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen

von 10-18 Uhr

Mittwochs

von 10-21 Uhr

Geschlossen an Karfreitag sowie am 24. und 25. Dezember


Der Eintritt ist frei.

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Hotel Silber
Dorotheenstraße 10
70173 Stuttgart

Eine Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung

Dienstag, 3. Dezember 2019

12,30 Uhr
Kurze Führung zum Mittag (20 Minuten)
Ohne Gebühr, Anmeldung nicht erforderlich. Treffpunkt: Foyer

 

Mittwoch, 4. Dezember 2019

12,30 Uhr
Kurze Führung zum Mittag (20 Minuten)
Ohne Gebühr, Anmeldung nicht erforderlich. Treffpunkt: Foyer

18 Uhr
Speakers Corner: „Vertrauen Sie der Polizei?"
Nach dem bekannten Londoner Vorbild soll es wie in der Eröffnungswoche 2018 die Gelegenheit geben, spontan öffentlich über ein Thema zu sprechen. Eine halbe Stunde ist dort Raum für alle, die etwas zu sagen haben.
Ohne Gebühr, Anmeldung nicht erforderlich. Treffpunkt: Foyer

19 Uhr
Alte Kameraden und alte Feindbilder. Ehemalige Mitarbeiter der Gestapo beim BND
Vortrag von Gerhard Sälter
Die „Organisation Gehlen" und der Bundesnachrichtendienst (BND) schürten in den 1950er und 1960er Jahren die Angst vor einer kommunistischen Unterwanderung. Der Historiker Dr. Gerhard Sälter hat erforscht, dass hier nicht nur Feindbilder der NS-Zeit reaktiviert wurden: Die Apologeten der „ roten Gefahr" beim BND waren ehemalige Beamte der Gestapo. Einige hatten vor 1945 im „Hotel Silber" gearbeitet.
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich, Treffpunkt: Foyer

 

Donnerstag, 5. Dezember 2019

12,30 Uhr
Kurze Führung zum Mittag (20 Minuten)
Ohne Gebühr, Anmeldung nicht erforderlich. Treffpunkt: Foyer

 

Samstag, 7. Dezember 2019

10.15 Uhr
Welche Lebensgeschichten verbergen sich hinter den Namen?
Workshop
In der Dauerausstellung regen Kärtchen zum Mitnehmen mit Namen von Deportierten an, den Lebensgeschichten dieser Menschen auf die Spur zu kommen. Im Workshop haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, ihre bei den Recherchen gemachten Erfahrungen mit anderen zu teilen.
Eintritt frei, Anmeldung bis zum 30. November erforderlich (veranstaltungen-hs@hdgbw.de), Treffpunkt: Seminarraum 1

14 Uhr
Das „Hotel Silber" im Familiengedächtnis
Erzählcafé
Das „Hotel Silber" spielt in vielen Familiengedächtnissen eine wichtige Rolle. Sei es, weil Vorfahren dort für die Gestapo gearbeitet haben oder ein Familienmitglied von dort aus verfolgt worden war. Das Erzählcafé bietet denjenigen, in deren Familien das „Hotel Silber" Spuren hinterlassen hat, einen Raum zum Austauschen. In kleinen Gruppen kann jeder von seinen Erfahrungen berichten und hören, was andere erlebten. Zu Beginn berichten drei Nachkommen von Gestapo-Beamten kurz über ihre Familiengeschichte.
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich, Treffpunkt: Foyer

16 Uhr
Erinnern. 5 Jugendliche, eine Stadt, ein Thema.
Eine Performance von und mit Jugendlichen.
„Wir sammeln Geschichten, was haben sie mit uns zu tun? Haben wir Ähnliches erlebt? Lassen sich verschiedene Zeiten überhaupt vergleichen? Erzählen wir die Geschichten derer, die uns bald verlassen werden. Lernen wir aus dem Vergangenen". Ein Projekt des Stadtjugendrings mit Jugendlichen.
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich, Treffpunkt: Foyer

19 Uhr
Let's have a Ball II
Swing Fest
Schon vor einem Jahr gab es Swing im „Hotel Silber", heute ein Ort des Dialogs, der Toleranz und Vielfalt. In der NS-Zeit dagegen wurden Jugendliche, die Swingplatten hörten, ebenso von der Gestapo-Zentrale aus verfolgt wie die württembergischen Sinti. Es gastieren „ Die Drahtzieher" aus Ravensburg. Das Ensemble steht für schnellen Gipsy-Jazz. Durch den Abend führt Franky Doo, ein Stuttgarter Swing-Mann mit Leib und Seele, Tänzer, Musiker und DJ. Gemeinsam mit seiner Partnerin Tanja Schröpfer gibt er an dem Abend Swing-Tanz-Schnupperkurse. Eine Getränkebar bieten Laura und das Team des Kings Club.
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich, Treffpunkt: Foyer

 

Mittwoch, 11. Dezember 2019

18 Uhr
Speakers Corner: „Könnte in Deutschland wieder eine Diktatur entstehen?"
Nach dem bekannten Londoner Vorbild soll es wie in der Eröffnungswoche 2018 die Gelegenheit geben, spontan öffentlich über ein Thema zu sprechen. Eine halbe Stunde ist dort Raum für alle, die etwas zu sagen haben.
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich, Treffpunkt: Foyer

19 Uhr
Warum ist der Mord an Michèle Kiesewetter nicht aufgeklärt? Neue Spuren und die Rolle der Gesellschaft im NSU-Komplex
Podiumsgespräch
Im Sommer 2018 endete der NSU-Prozess. Doch viele Fragen sind weiter offen. So sind die Motive für den Heilbronner Mordanschlag auf die Polizistin Michèle Kiesewetter und ihren Kollegen Martin Arnold bis heute umstritten. Der Schriftsteller Wolfgang Schorlau, der ehemalige Journalist und jetzige Professor für Medien- und Kommunikationsmanagement Rainer Nübel und der langjährige Anwalt von Martin Arnold Walter Martinek diskutieren über neue Spuren und die Rolle der Gesellschaft im NSU-Komplex. Moderiert wird das Gespräch von Gigi Deppe von der Rechtsredaktion der ARD.
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich, Treffpunkt: Foyer

 

Donnerstag, 12. Dezember 2019

18.30 Uhr
Eröffnung: „Making of ‚Hotel Silber' - Fotoausstellung zum Umbau eines historischen Ortes
Anfang Januar 2017 rückten die Bautrupps an - es gab viel zu tun, um aus dem „Hotel Silber" ein Museum zu machen. Der Fotograf Simon Sommer dokumentierte den Umbau, war dabei, als verloren geglaubte Bauspuren freigelegt wurden und fotografierte den Fortgang der Arbeiten unter der Leitung des Amtes Vermögen und Bau Baden-Württemberg. Die Fotoausstellung wird bis Frühjahr 2020 zu sehen sein

Im Rahmen der Eröffnung der Fotoausstellung präsentieren Schülerinnen und Schüler ihr Projekt
„Form Follows Function Follows Place. Erinnerungsräume für das ‚Hotel Silber'".
Schülerinnen und Schüler des Neigungskurses Bildende Kunst des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Marbach a.N. haben sich mit dem historischen Ort auseinandergesetzt und eigene Erinnerungsräume für das „Hotel Silber" entworfen. Durch das Bezugnehmen auf die Umgebung sowie die historische Bedeutung des „Hotel Silber" zeigen die Schülerarbeiten unterschiedliche Ansätze für ein Zusammenspiel von Ort, Gebrauch und Form.
Eintritt frei, um Anmeldung wird bis zum 5. Dezember gebeten (veranstaltungen-hs@hdgbw.de), Treffpunkt 2. OG

Über das Hotel Silber

Das „Hotel Silber“ in Stuttgart wurde mehr als ein halbes Jahrhundert lang von der Polizei genutzt und war Zentrale der Gestapo. In dem einstigen Ort des NS-Terrors entstand als Bürgerbeteiligungsprojekt ein Ort des historisch-politischen Lernens und der Begegnung. Die Ausstellung und verschiedene Veranstaltungen beschäftigen sich mit Tätern und ihren Opfern, mit der Institution Polizei und ihrer Rolle in drei politischen Systemen.

Die Dauerausstellung im „Hotel Silber“ setzt sich mit der Geschichte der Polizei in dem Gebäude auseinander. Sie zeigt Kontinuitäten und Brüche in ihrem Umgang mit Minderheiten und in der Strafverfolgung, aber auch das Selbstverständnis der Polizisten in Demokratie und Diktatur. Warum funktionierte der Übergang von der Weimarer Republik in die NS-Herrschaft nahezu reibungslos? Wer wurde während des Zweiten Weltkriegs aus dem „Hotel Silber“ in besetzte Gebiete geschickt und war dort für Massenmorde verantwortlich? Welche Personengruppen blieben nach 1945 im Visier der Polizei? Originalobjekte sowie Dokumente, Bilder und Medien vermitteln ein differenziertes Bild von den Tätern und zeigen, welche Folgen ihr Handeln für die Opfer hatte.

Träger der Einrichtung ist das Haus der Geschichte Baden-Württemberg. Programmpartner sind die Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e. V., das StadtPalais, die Landeszentrale für politische Bildung und die Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen. Finanziert wird sie vom Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart.

© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch
© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch
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© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch
© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch

Service und Kontakt

Öffnungszeiten 

Dienstag bis Sonntag und Feiertage 10 bis 18 Uhr
Mittwoch bis 21 Uhr

Sonderöffnungszeiten: Silvester 10 bis 14 Uhr, Neujahr 12 bis 18 Uhr

Geschlossen an Karfreitag sowie am 24. und 25. Dezember

Eintritt frei

Audioguide

Deutsch, Englisch und Französisch; Gebühr 2 €

Führungen

Jeden Sonn- und Feiertag um 15.30 Uhr
Gebühr: 4 €

Information und Anmeldung

E-Mail hotel-silber@hdgbw.de
Telefon 0711 212 4040

Öffentliche Verkehrsmittel

Haltestelle Charlottenplatz:
U1 / 2 / 4-7 / 9 / 12 / 14 / 15
Bus 42 – 44
Fahrplanauskunft des VVS

Kontaktformular

Kontakt

Mit dem Absenden Ihrer Anfrage erklären Sie sich mit der Verarbeitung Ihrer angegebenen Daten zum Zweck der Bearbeitung Ihrer Anfrage einverstanden. Weitere Informationen und Widerrufshinweise finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Wenn Sie ein Angebot buchen möchten, machen Sie bitte folgende Angaben im Text:

  • Format (Führung oder Workshop)
  • Titel (ggf. Schwerpunkt)
  • Dauer (60 oder 90 Minuten)
  • Datum und Uhrzeit
  • Name und Kontaktdaten
  • Voraussichtliche Personenzahl
  • Bei Jugendlichen: Alter der Gruppe
© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch

Veranstaltungen

Hier finden Sie alle Termine unter anderem zu Speaker's Corner, Führungen und Präsentationen im Hotel Silber.

Das Forschungsprojekt „Populismus, Demokratie, Stadt“ (PODESTA) und die AnStifter laden zum Austausch ein:
Rechte Protestbewegungen und jüngste Wahlergebnisse zeigen, dass sich der gegenwärtige Rechtsruck sowohl im ländlichen Raum als auch in Städten beobachten lässt. Das an den Universitäten Tübingen und Jena angesiedelte Forschungsprojekt „Populismus, Demokratie, Stadt“ (PODESTA) widmet sich der städtischen Ebene. Es folgt der Annahme, dass gegenwärtige Erfolge der Rechten auch vor dem Hintergrund einer Krise der Demokratie zu verstehen sind. In der Stadt sind damit einerseits Defizite politischer Beteiligung – etwa bei Großbauprojekten oder in der Wohnungs- und Verkehrspolitik – angesprochen, die für rechtspopulistische Elitenkritik vereinnahmt werden können. Andererseits bringt die Vielfalt unterschiedlicher Lebensentwürfe Konflikte um städtisches Zusammenleben mit sich, die mit rechten Deutungsangeboten in fremdenfeindliche Ressentiments umschlagen können und Spaltungen im städtischen Alltag hinterlassen. Das Forschungsprojekt untersucht derartige Konfliktlagen in Stuttgart und Leipzig.

Im Rahmen der gemeinsam mit dem Bürgerprojekt Die AnStifter ausgerichteten Tagung werden bisherige Forschungsergebnisse vorgestellt und von zivilgesellschaftlichen Akteur*innen kommentiert. Zentrales Anliegen ist es, mit der Stuttgarter Stadtgesellschaft ins Gespräch zu kommen. Schließlich sind es gerade zivilgesellschaftliche Initiativen, die in der Stadt für mehr Beteiligung, soziale Gerechtigkeit und Toleranz eintreten. Dabei sind auch sie gefragt, Antworten auf gegenwärtige rechte Konjunkturen zu entwickeln.
Gemeinsam mit Vertreter*innen aus politischer Bildung, Gewerkschaften und zivilgesellschaftlichen Initiativen sollen folgende Fragen erörtert werden: Welche Folgen hat der gegenwärtige Rechtsruck für stadtpolitische Debatten? Wie kann mit rechten Positionen im Alltag umgegangen werden?  Wie kann der Forderung nach einem guten Leben in der Stadt entsprochen werden?

Mit Tom Adler (Fraktionsvorsitzender Die Linke und Bündnis Recht auf Wohnen), Jan Bleckert (Trainer die Stammtischkämpfer*innen, Verdi Fils-Neckar-Alb), Peter Erben (Bürgerinitiative Neckartor), Peter Grohmann (Die AnStifter), Katharina Hajek (Politikwissenschaftlerin Universität Koblenz-Landau), Friederike Hartl (Bildungsreferentin Stadtjugendring), Joachim Stein (Weissenburg Zentrum LSBTTIQ),

Eine Veranstaltung der AnStifter und dem Forschungsprojekt PODESTA (IZEW, Universität Tübingen)
Tagungsprogramm und weitere Informationen unter http://podesta-projekt.de/wer-gestaltet-die-stadt-tagung-november-2019/

Foyer "Hotel Silber"
Eintritt frei
Anmeldung erforderlich unter: gisela.mackenroth@izew.uni-tuebingen.de

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

Am historischen Ort ‚Hotel Silber‘ soll den Ermordeten der Widerstandsgruppe Schlotterbeck vor 75 Jahren gedacht werden. Im Fokus der Abendveranstaltung steht Friedrich Schlotterbeck.

Friedrich Schlotterbecks Leben war außerordentlich facettenreich: Als Jugendfunktionär der Kommunistischen Partei in der Weimarer Republik war er von Ende 1933 bis August 1943 politischer Gefangener der Gestapo. Elf Mitglieder seiner Familie und des Widerstandskreises ermordete die Gestapo. Nach dem Ende der NS-Diktatur beteiligte er sich an der Gründung der VVN, einer Interessengruppe, welcher unter dem Gesetz Nr. 104 der Alliierten ein bedeutender Auftrag in der Entnazifizierung insbesondere in den Westzonen zukam.

Er gründete 1945 in Stuttgart die Süddeutsche Ärzte- und Sanitätshilfe als deutschen Zweig der Schweizer Hilfsorganisation CSS, die bis 1947 als einzige ausländische Hilfsorganisation in der amerikanischen Besatzungszone zugelassen war. Bereits im Juli 1945 wurde Friedrich Schlotterbeck Leiter der Landesgruppe des Roten Kreuzes und ein Jahr später Präsident des Roten Kreuzes Württemberg-Baden. Ende 1948 siedelte Friedrich Schlotterbeck von Stuttgart in die russische Besatzungszone über.

Aram Hess, Sohn der Nichte von Friedrich Schlotterbeck, wird persönliche Rückschau halten und an den Menschen Friedrich Schlotterbeck erinnern.
Elfriede Samo berichtet über Friedrich Schlotterbecks Wirken in Stuttgart in den Jahren 1945 bis 1948.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation von Die AnStifter, NaturFreunde Stuttgart, VVN/BdA Baden-Württemberg, Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e. V. und Haus der Geschichte Baden-Württemberg.

Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Eintritt frei
Anmeldung: nicht erforderlich

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

Die 20-minütige Führung gibt einen ersten Einblick in das Museum und seine Dauerausstellung: Was gibt es hier zu sehen und zu hören? Wessen Interesse dann geweckt ist, kann länger bleiben oder natürlich wieder kommen.

Treffpunkt: Foyer
Gebühr: keine
Anmeldung: nicht erforderlich

Die 20-minütige Führung gibt einen ersten Einblick in das Museum und seine Dauerausstellung: Was gibt es hier zu sehen und zu hören? Wessen Interesse dann geweckt ist, kann länger bleiben oder natürlich wieder kommen.

Treffpunkt: Foyer
Gebühr: keine
Anmeldung: nicht erforderlich

Nach dem bekannten Londoner Vorbild soll es wie in der Eröffnungswoche 2018 die Gelegenheit geben, spontan öffentlich über ein Thema zu sprechen. Eine halbe Stunde ist dort Raum für alle, die etwas zu sagen haben.
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Eintritt frei
Anmeldung: nicht erforderlich

Die „Organisation Gehlen" und der Bundesnachrichtendienst (BND) schürten in den 1950er und 1960er Jahren die Angst vor einer kommunistischen Unterwanderung. Der Historiker Dr. Gerhard Sälter hat erforscht, dass hier nicht nur Feindbilder der NS-Zeit reaktiviert wurden: Die Apologeten der „ roten Gefahr" beim BND waren ehemalige Beamte der Gestapo. Einige hatten vor 1945 im „Hotel Silber" gearbeitet.
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Eintritt frei
Anmeldung: nicht erforderlich

Die 20-minütige Führung gibt einen ersten Einblick in das Museum und seine Dauerausstellung: Was gibt es hier zu sehen und zu hören? Wessen Interesse dann geweckt ist, kann länger bleiben oder natürlich wieder kommen.

Treffpunkt: Foyer
Gebühr: keine
Anmeldung: nicht erforderlich

In unserem Ausstellungsraum zur Deportation der jüdischen Bevölkerung aus Württemberg und Hohenzollern durch die Gestapo und die Deportation von Sinti und Roma durch die Kriminalpolizei befindet sich auch eine "Recherchestation". Sie haben dort Gelegenheit, Kärtchen mit Namen und Geburtsdaten deportierter Menschen mit nach Hause zu nehmen.

Ein Kärtchen kann Sie später an den Museumsbesuch erinnern, an bestimmte Inhalte oder Eindrücke, die Sie hier besonders berührt haben. Sie können aber auch Anlass sein, sich selbst auf die Suche nach der Geschichte hinter einem Namen zu machen. In einigen Fällen werden Sie dabei schon im Internet fündig - indem Sie zum Beispiel auf Informationen unterschiedlicher Stolperstein-Initiativen stoßen.

In unserem Workshop möchten wir alle Besucherinnen und Besucher einladen, die sich an den Recherchen beteiligt haben oder sich noch daran beteiligen möchten. Wir haben Gelegenheit, unsere Ergebnisse einander vorzustellen. In der Recherche besonders erfahrene Ehrenamtliche sind eingeladen, von ihren Erfahrungen zu berichten. Anhand unserer Beispiele wollen wir uns schließlich auch über Bedeutung und Zukunft der Erinnerung austauschen. Wir freuen uns auf Sie!

Treffpunkt: "Hotel Silber", Seminarraum 1, 10:15 bis 12 Uhr.
Eintritt frei
Anmeldung erforderlich (nur für eine begrenzte Zahl an Teilnehmenden möglich). Bitte melden Sie sich bis zum 23. November per E-Mail an unter veranstaltungen-hs@hdgbw.de

Das „Hotel Silber" spielt in vielen Familiengedächtnissen eine wichtige Rolle. Sei es, weil Vorfahren dort für die Gestapo gearbeitet haben oder ein Familienmitglied von dort aus verfolgt worden war. Das Erzählcafé bietet denjenigen, in deren Familien das „Hotel Silber" Spuren hinterlassen hat, einen Raum zum Austauschen. In kleinen Gruppen kann jeder von seinen Erfahrungen berichten und hören, was andere erlebten. Zu Beginn berichten drei Nachkommen von Gestapo-Beamten kurz über ihre Familiengeschichte.
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Eintritt frei
Anmeldung: nicht erforderlich

„Wir sammeln Geschichten, was haben sie mit uns zu tun? Haben wir Ähnliches erlebt? Lassen sich verschiedene Zeiten überhaupt vergleichen? Erzählen wir die Geschichten derer, die uns bald verlassen werden. Lernen wir aus dem Vergangenen". Ein Projekt des Stadtjugendrings mit Jugendlichen.
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Eintritt frei
Anmeldung: nicht erforderlich

Schon vor einem Jahr gab es Swing im „Hotel Silber", heute ein Ort des Dialogs, der Toleranz und Vielfalt. In der NS-Zeit dagegen wurden Jugendliche, die Swingplatten hörten, ebenso von der Gestapo-Zentrale aus verfolgt wie die württembergischen Sinti. Es gastieren „ Die Drahtzieher" aus Ravensburg. Das Ensemble steht für schnellen Gipsy-Jazz. Durch den Abend führt Franky Doo, ein Stuttgarter Swing-Mann mit Leib und Seele, Tänzer, Musiker und DJ. Gemeinsam mit seiner Partnerin Tanja Schröpfer gibt er an dem Abend Swing-Tanz-Schnupperkurse. Eine Getränkebar bieten Laura und das Team des Kings Club.
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Eintritt frei
Anmeldung: nicht erforderlich

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

Nach dem bekannten Londoner Vorbild soll es wie in der Eröffnungswoche 2018 die Gelegenheit geben, spontan öffentlich über ein Thema zu sprechen. Eine halbe Stunde ist dort Raum für alle, die etwas zu sagen haben.
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Eintritt frei
Anmeldung: nicht erforderlich

Im Sommer 2018 endete der NSU-Prozess. Doch viele Fragen sind weiter offen. So sind die Motive für den Heilbronner Mordanschlag auf die Polizistin Michèle Kiesewetter und ihren Kollegen Martin Arnold bis heute umstritten. Der Schriftsteller Wolfgang Schorlau, der ehemalige Journalist und jetzige Professor für Medien- und Kommunikationsmanagement Rainer Nübel und der langjährige Anwalt von Martin Arnold Walter Martinek diskutieren über neue Spuren und die Rolle der Gesellschaft im NSU-Komplex. Moderiert wird das Gespräch von Gigi Deppe von der Rechtsredaktion der ARD.
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Eintritt frei
Anmeldung: nicht erforderlich

Anfang Januar 2017 rückten die Bautrupps an - es gab viel zu tun, um aus dem „Hotel Silber" ein Museum zu machen. Der Fotograf Simon Sommer dokumentierte den Umbau, war dabei, als verloren geglaubte Bauspuren freigelegt wurden und fotografierte den Fortgang der Arbeiten unter der Leitung des Amtes Vermögen und Bau Baden-Württemberg. Die Fotoausstellung wird bis Frühjahr 2020 zu sehen sein

Im Rahmen der Eröffnung der Fotoausstellung präsentieren Schülerinnen und Schüler ihr Projekt
„ Form Follows Function Follows Place. Erinnerungsräume für das ‚Hotel Silber'".
Schülerinnen und Schüler des Neigungskurses Bildende Kunst des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Marbach a.N. haben sich mit dem historischen Ort auseinandergesetzt und eigene Erinnerungsräume für das „ „Hotel Silber" entworfen. Durch das Bezugnehmen auf die Umgebung sowie die historische Bedeutung des „Hotel Silber" zeigen die Schülerarbeiten unterschiedliche Ansätze für ein Zusammenspiel von Ort, Gebrauch und Form.

Treffpunkt: 2. OG
Eintritt frei
Um eine Anmeldung wird bis zum 5. Dezember gebeten (veranstaltungen-hs@hdgbw.de)

Im Rahmen der Eröffnung der Fotoausstellung „Making of ‚Hotel SIlber‘" präsentieren Schülerinnen und Schüler des Neigungskurses Bildende Kunst des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Marbach a.N. ihr Projekt: Sie  haben sich intensiv mit dem historischen Ort auseinandergesetzt und eigene Erinnerungsräume für das „Hotel Silber" entworfen. Durch das Bezugnehmen auf die Umgebung sowie die historische Bedeutung des „Hotel Silber" zeigen die Schülerarbeiten unterschiedliche Ansätze für ein Zusammenspiel von Ort, Gebrauch und Form.
Treffpunkt: 2. OG
Eintritt frei
Um eine Anmeldung wird bis zum 5. Dezember gebeten (veranstaltungen-hs@hdgbw.de)

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

Rundgang durch die Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer „Hotel Silber“
Gebühr: 4 €
Anmeldung: nicht erforderlich (Teilnehmerzahl begrenzt, max. 30 Personen)

© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch

Angebote für Schulen und Gruppen

Mit unterschiedlichen pädagogischen Formaten werden der historische Ort und die Dauerausstellung zu Polizei und Verfolgung erschlossen. Die Angebote für Gruppen richten sich an Jugendliche ab 13 Jahren, Schülerinnen und Schüler aller Schularten (ab Klasse 9) sowie an Erwachsene.

Überblicksführung: Das „Hotel Silber“ kennenlernen

Allgemeiner Rundgang durch das Haus und die Dauerausstellung zur Geschichte der Polizei im „Hotel Silber“ in drei politischen Systemen (Dauer: 60 Minuten).

Buchungsanfrage Überblicksführung

Schwerpunktführungen

Bei einer Schwerpunktführung (90 Minuten) wird ein Bereich der Ausstellung bzw. des Museums ausführlicher behandelt. Bitte geben Sie bei der Buchung den gewünschten Bereich an.

  • Polizei und die Errichtung der NS-Diktatur
  • Ausgrenzung aus der „Volksgemeinschaft“
  • Völkermord
  • Kontinuitäten der Verfolgung nach 1945?
  • Streit um die Erinnerung

Buchungsanfrage Schwerpunktführung

 

Themen

  • Gestapo und Judenmord (Sek I niveaudifferenziert G/M/E und Sek II). Zu diesem Workshop haben wir ein Lehr- und Lernheft mit Materialien, u.a. zur schulischen Vor- und Nachbereitung entwickelt.
  • Verfolgung von Widerstand (Sek I niveaudifferenziert G/M/E und Sek II). Ein Lehr- und Lernheft zu diesem Workshop ist in Vorbereitung.
  • Ausgrenzung und Verfolgung am Beispiel der Gestapo-Zentrale in Stuttgart. Zu diesem Workshop gibt es vom Kompetenzzentrum Geschichtliche Landeskunde erarbeitetes Material zur schulischen Vorbereitung.

In Kooperation mit dem "Lernort Geschichte"

  • "Sunen amen! - Hört uns!". Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma. (Weitere Informationen zu Konzept und Ablauf).

In Kooperation mit dem "Stadtjugendring Stuttgart"

  • Verfolgung durch die Polizei im Nationalsozialismus und Formen von Ausgrenzung und Diskriminierung in der Gegenwart (in Vorbereitung)

 

Handreichung für Lehrkräfte

Neben der Buchung von Vermittlungsformaten besteht die Möglichkeit zur Eigenerkundung. Hierfür wird niveaudifferenziertes didaktisches Material bereitgestellt.
Zu den Downloads

Fortbildungen

Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte und Multiplikatoren können auf Anfrage organisiert werden. Auch schulartspezifische Lehrereinführungen sind möglich.

© Landesarchiv Baden-Württemberg, Staatsarchiv Ludwigsburg

Das Hotel Silber virtuell erleben

Wer war wann in welchem Raum des „Hotel Silber“? Wie funktionierte das Netz der Geheimen Staatspolizei? Die Website „Virtueller Geschichtsort Hotel Silber“, die im Jahr 2012 online ging, informiert über das Gebäude und vor allem über seine Nutzung durch Polizei und Gestapo.

Zum virtuellen Geschichtsort

© Haus der Geschichte Baden-Württemberg
© Stadtarchiv Stuttgart

Aktuelles

Georg Elser – der Attentäter. Zeichnungen von Kurt Grabert

Präsentation vom 8. November 2019 bis zum 31. Juli 2020 im Foyer

Am 8. November 1939 explodierte im Münchner Bürgerbräukeller die Bombe, die Adolf Hitler töten sollte. Der Kunstschreiner Georg Elser aus Königsbronn hatte in monatelanger Arbeit nachts den Sprengsatz in eine Säule des Saals eingebaut.
Der in Stuttgart geborene Maler und Bildhauer Kurt Grabert setzte sich zwischen 1978 und 1983 intensiv mit dem Einzeltäter auseinander. Entstanden ist ein Zyklus von Zeichnungen, die den Entschluss zur Tat, das Attentat selbst und die Folgen für Georg Elser zum Thema haben.

© Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Downloads

Informationsbroschüren, Unterlagen zu Vermittlungsangeboten und Pressematerialien zum „Hotel Silber“ können über die entsprechenden Downloadbereiche des Hauses der Geschichte kostenlos heruntergeladen werden. Die folgenden Links führen Sie weiter ...