Museum Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen

von 10-18 Uhr

Mittwochs

von 10-21 Uhr

Geschlossen an Karfreitag sowie am
24. und 25. Dezember


Der Eintritt ist frei.

Adresse

Dorotheenstraße 10
70173 Stuttgart

Museum Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen

von 10-18 Uhr

Mittwochs

von 10-21 Uhr

Geschlossen an Karfreitag sowie am
24. und 25. Dezember


Der Eintritt ist frei.

Adresse

Dorotheenstraße 10
70173 Stuttgart

Eine Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung

Podcast

„Hotel Silber“ - Kontinuitäten und Neuanfänge nach 1945

 

Im April 1945 flohen die letzten Gestapobeamten aus dem „Hotel Silber“ in Stuttgart vor den Alliierten. Für einige Tage stand die einstige Gestapo-Zentrale für Württemberg und Hohenzollern leer. Dann zogen Kriminalpolizei und der neu eingesetzte Chef der kommunalen Polizei in das Gebäude. Im Gespräch mit Dr. Imanuel Baumann erläutert Ausstellungskurator Friedemann Rincke den Wiederaufbau der Polizei nach 1945: In welchem baulichen Zustand befand sich das „Hotel Silber“ im Frühjahr 1945? Mit welchem Personal wurde die Kriminalpolizei aufgebaut? Welche Rolle spielten dabei ehemalige Verfolger und ehemals politisch Verfolgte?

Download der Podcast-Folge als mp3-Datei (rechte Maustaste -> Link/Ziel speichern unter).

Web-Talk

Fake-News und Verschwörungstheorien in Geschichte und Gegenwart



Fake News und Verschwörungstheorien sind kein neues Phänomen. Vielmehr haben sie eine lange und folgenschwere Geschichte. In dem Web-Talk vom 14. Juli 2020 diskutierten Prof. Dr. Michael Butter (Universität Tübingen), Prof. Dr. Markus Appel (Universität Würzburg) und Sibylle Thelen (Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg) mit dem SWR-Moderator Mark Kleber über die Frage, wie Fake News und Verschwörungstheorien in der Vergangenheit entstanden und heute noch entstehen.

Eine Kooperation vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Über das Hotel Silber

Das „Hotel Silber“ in Stuttgart wurde mehr als ein halbes Jahrhundert von der Polizei genutzt und war Zentrale der Gestapo für Württemberg und Hohenzollern. In dem einstigen Ort des NS-Terrors entstand als Bürgerbeteiligungsprojekt ein Ort des historisch-politischen Lernens und der Begegnung. Die Ausstellung und verschiedene Veranstaltungen beschäftigen sich mit Tätern und ihren Opfern, mit der Institution Polizei und ihrer Rolle in drei politischen Systemen.

Die Dauerausstellung im „Hotel Silber“ setzt sich mit der Geschichte der Polizei in dem Gebäude auseinander. Sie zeigt Kontinuitäten und Brüche in ihrem Umgang mit Minderheiten und in der Strafverfolgung, aber auch das Selbstverständnis der Polizisten in Demokratie und Diktatur. Warum funktionierte der Übergang von der Weimarer Republik in die NS-Herrschaft nahezu reibungslos? Wer wurde während des Zweiten Weltkriegs aus dem „Hotel Silber“ in besetzte Gebiete geschickt und war dort für Massenmorde verantwortlich? Welche Personengruppen blieben nach 1945 im Visier der Polizei? Originalobjekte sowie Dokumente, Bilder und Medien vermitteln ein differenziertes Bild von den Tätern und zeigen, welche Folgen ihr Handeln für die Opfer hatte.

Träger der Einrichtung ist das Haus der Geschichte Baden-Württemberg. Programmpartner sind die Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e. V., das StadtPalais, die Landeszentrale für politische Bildung und die Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen. Finanziert wird sie vom Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart.

© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch
© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch
© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch
© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch
© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch
© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch

Service und Kontakt

Öffnungszeiten 

Dienstag bis Sonntag und Feiertage 10 bis 18 Uhr
Mittwoch bis 21 Uhr

Sonderöffnungszeiten: Silvester 10 bis 14 Uhr, Neujahr 12 bis 18 Uhr

Geschlossen an Karfreitag sowie am 24. und 25. Dezember

Eintritt frei

Barrierefreiheit

  • Barrierefreier Eingang zum Gebäude in der Else-Josenhans-Straße. Bitte läuten Sie. Die Klingel befindet sich links und ist mit „Hotel Silber. Informationen und Kasse" beschriftet. Danach öffnet Ihnen eine Aufsichtskraft. Bewegungsfreiheit (157cm x 270cm).
  • Aufzug zu allen Ebenen ist vorhanden.
  • Barrierefreie Toilette im Untergeschoss.
  • In der Dorotheenstraße vor dem Gebäude befinden sich zwei städtische Parkplätze für Menschen mit Behinderung.

Wenn Sie Bedarf an Barrierefreiheit haben, kontaktieren Sie uns und wir finden gemeinsam eine Lösung.

Audioguide

Deutsch, Englisch und Französisch; Gebühr 2 €
Aufgrund der aktuellen Hygieneregeln nur mit eigenem Kopfhörer nutzbar

Führungen

Bis auf Weiteres abgesagt
Jeden Sonn- und Feiertag um 16.00 Uhr
Gebühr: 4 €

Information und Anmeldung

E-Mail hotel-silber@hdgbw.de
Telefon 0711 212 4040

Öffentliche Verkehrsmittel

Haltestelle Charlottenplatz:
U1 / 2 / 4-7 / 9 / 12 / 14 / 15
Bus 42 – 44
Fahrplanauskunft des VVS

Kontaktformular

Kontakt

Mit dem Absenden Ihrer Anfrage erklären Sie sich mit der Verarbeitung Ihrer angegebenen Daten zum Zweck der Bearbeitung Ihrer Anfrage einverstanden. Weitere Informationen und Widerrufshinweise finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Wenn Sie ein Angebot buchen möchten, machen Sie bitte folgende Angaben im Text:

  • Format (Führung oder Workshop)
  • Titel (ggf. Schwerpunkt)
  • Dauer (60 oder 90 Minuten)
  • Datum und Uhrzeit
  • Name und Kontaktdaten
  • Voraussichtliche Personenzahl
  • Bei Jugendlichen: Alter der Gruppe
© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch

Veranstaltungen

Aufgrund der aktuellen Lage rund um den Corona-Virus sind alle öffentlichen Veranstaltungen inkl. der öffentlichen Führungen bis auf Weiteres abgesagt. Es werden digitale Veranstaltungen angeboten. Beim Besucherdienst „Hotel Silber" können Rundgänge für Kleingruppen privat gebucht werden.

© Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Daniel Stauch

Angebote für Schulen und Gruppen

Mit unterschiedlichen pädagogischen Formaten werden der historische Ort und die Dauerausstellung zu Polizei und Verfolgung erschlossen. Die Angebote für Gruppen richten sich an Jugendliche ab 13 Jahren, Schülerinnen und Schüler aller Schularten (ab Klasse 9) sowie an Erwachsene.

Aufgrund der Corona-Situation können wir Rundgänge nur in kleinen Gruppen bis max. 9 Personen durchführen. Ab 5 Personen spricht der Guide über Mikrofon, die Teilnehmenden hören ihn über Kopfhörer, damit die vorgeschriebenen Abstände gewahrt werden können. Bitte bringen Sie hierfür Ihre eigenen Kopfhörer mit. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung! (hotel-silber@hdgbw.de, 0711 212 4040)

Überblicksführung: Das „Hotel Silber“ kennenlernen

Allgemeiner Rundgang durch das Haus und die Dauerausstellung zur Geschichte der Polizei im „Hotel Silber“ in drei politischen Systemen (Dauer: 60 Minuten).

Buchungsanfrage Überblicksführung

Schwerpunktführungen

Bei einer Schwerpunktführung (90 Minuten) wird ein Bereich der Ausstellung bzw. des Museums ausführlicher behandelt. Bitte geben Sie bei der Buchung den gewünschten Bereich an.

  • Polizei und die Errichtung der NS-Diktatur
  • Ausgrenzung aus der „Volksgemeinschaft“
  • Völkermord
  • Kontinuitäten der Verfolgung nach 1945?
  • Streit um die Erinnerung

Buchungsanfrage Schwerpunktführung

 

Aufgrund der der Corona-Situation werden gegenwärtig keine Workshops angeboten.

Themen

  • Gestapo und Judenmord (Sek I niveaudifferenziert G/M/E und Sek II). Zu diesem Workshop haben wir ein Lehr- und Lernheft mit Materialien, u.a. zur schulischen Vor- und Nachbereitung entwickelt.
  • Verfolgung von Widerstand (Sek I niveaudifferenziert G/M/E und Sek II). Ein Lehr- und Lernheft zu diesem Workshop ist in Vorbereitung.
  • Ausgrenzung und Verfolgung am Beispiel der Gestapo-Zentrale in Stuttgart. Zu diesem Workshop gibt es vom Kompetenzzentrum Geschichtliche Landeskunde erarbeitetes Material zur schulischen Vorbereitung.

In Kooperation mit dem "Lernort Geschichte"

  • "Sunen amen! - Hört uns!". Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma. (Weitere Informationen zu Konzept und Ablauf).

In Kooperation mit dem "Stadtjugendring Stuttgart"

  • Verfolgung durch die Polizei im Nationalsozialismus und Formen von Ausgrenzung und Diskriminierung in der Gegenwart (in Vorbereitung)

 

Handreichung für Lehrkräfte

Neben der Buchung von Vermittlungsformaten besteht die Möglichkeit zur Eigenerkundung. Hierfür wird niveaudifferenziertes didaktisches Material bereitgestellt.
Zu den Downloads

Fortbildungen

Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte und Multiplikatoren können auf Anfrage organisiert werden. Auch schulartspezifische Lehrereinführungen sind möglich.

© Landesarchiv Baden-Württemberg, Staatsarchiv Ludwigsburg

Das Hotel Silber virtuell erleben

Wer war wann in welchem Raum des „Hotel Silber“? Wie funktionierte das Netz der Geheimen Staatspolizei? Die Website „Virtueller Geschichtsort Hotel Silber“, die im Jahr 2012 online ging, informiert über das Gebäude und vor allem über seine Nutzung durch Polizei und Gestapo.

Zum virtuellen Geschichtsort

© Haus der Geschichte Baden-Württemberg
© Stadtarchiv Stuttgart

Aktuelles

Aufgrund der aktuellen Lage rund um den Corona-Virus sind alle öffentlichen Veranstaltungen inkl. der öffentlichen Führungen bis auf Weiteres abgesagt. Es werden digitale Veranstaltungen angeboten. Beim Besucherdienst „Hotel Silber" können Rundgänge für Kleingruppen privat gebucht werden.

Georg Elser – der Attentäter. Zeichnungen von Kurt Grabert

Präsentation vom 8. November 2019 bis zum 15. November 2020 im Foyer

Am 8. November 1939 explodierte im Münchner Bürgerbräukeller die Bombe, die Adolf Hitler töten sollte. Der Kunstschreiner Georg Elser aus Königsbronn hatte in monatelanger Arbeit nachts den Sprengsatz in eine Säule des Saals eingebaut.
Der in Stuttgart geborene Maler und Bildhauer Kurt Grabert setzte sich zwischen 1978 und 1983 intensiv mit dem Einzeltäter auseinander. Entstanden ist ein Zyklus von Zeichnungen, die den Entschluss zur Tat, das Attentat selbst und die Folgen für Georg Elser zum Thema haben.

© Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Making of „Hotel Silber“
Fotodokumentation zum Umbau eines historischen Ortes
Fotografiert von Simon Sommer

Präsentation vom 12. Dezember 2019 bis zum 25. Oktober 2020 im Wechselausstellungsraum

Jahrelang wurde um das „Hotel Silber“ gestritten – sollte es abgerissen oder erhalten werden? Handelt es sich überhaupt um einen historischen Ort?
Im Jahr 2011 fiel die Entscheidung für den Erhalt und die Planungen zu einem Erinnerungsort im „Hotel Silber“ begannen. Die Aufgabe, aus einem nüchternen Verwaltungs-gebäude ein zeitgemäßes Museum zu schaffen, war keine leichte. Sehr bald wurde hinter abgetragenem Putz und Verschalungen weit mehr historische Bausubstanz sichtbar als anfangs erwartet. Diese sollte weitgehend erhalten bleiben, gleichzeitig aber einem neuen Zweck dienen.
Der Fotograf Simon Sommer dokumentierte während der Bauzeit von Januar 2017 bis Dezember 2018 in regel-mäßigen Abständen die einzelnen Bauphasen. Er war dabei, als verloren geglaubte Bauspuren freigelegt wurden und fotografierte den Fortgang der Bauarbeiten unter der Leitung des Amtes Vermögen und Bau Baden-Württemberg. Der Entwurf und die Planung stammen von Wandel Lorch Architekten aus Frankfurt.

© Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Downloads

Informationsbroschüren, Unterlagen zu Vermittlungsangeboten und Pressematerialien zum „Hotel Silber“ können über die entsprechenden Downloadbereiche des Hauses der Geschichte kostenlos heruntergeladen werden. Die folgenden Links führen Sie weiter ...