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Arbeitserziehungslager Rudersberg

Friedrich Klein, von Dezember 1943 bis zum Kriegsende Leiter des Arbeitserziehungslagers für Frauen in Rudersberg, undatiert

Im Jahr 1942 beschlagnahmte die Staatspolizeileitstelle Stuttgart die Gaststätte „Zur Rittersburg“ in Rudersberg und errichtete das Arbeitserziehungslager für Frauen. Bis zu 180 Häftlinge wurden dort inhaftiert. Deutsche und ausländische Frauen wurden getrennt untergebracht.

Im Mai 1941 hatte Heinrich Himmler die regionalen Gestapo-Dienststellen angewiesen, in ihrem Zuständigkeitsbereich solche Lager zu errichten. Sie sollten als Disziplinierungs- und Terrorinstrument vor allem gegenüber den Millionen in das Deutsche Reich verschleppten Zwangsarbeitern dienen. Für das Verlassen des Arbeitsplatzes, Sabotage oder sonstige Verstöße gegen das rigide Regelwerk für die Zwangsarbeiter verhängte die Gestapo mehrwöchige Haftstrafen. Aber auch Deutsche wurden in die Arbeitserziehungslager eingewiesen.


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