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Teilnehmer eines Workshops in den Räumen zur NS-Zeit in der Dauerausstellung des Hauses der Geschichte, 2012

Teilnehmerinnen eines Workshops in den Räumen zur NS-Zeit in der Dauerausstellung des Hauses der Geschichte, 2012

Teilnehmerinnen eines Workshops in der Stauffenberg-Erinnerungsstätte, 2012

Angebote für Schulen

Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg bietet anknüpfend an seine Dauerausstellung, seine dezentralen Einrichtungen wie etwa die Stauffenberg-Erinnerungsstätte sowie seine Wechselausstellungen zahlreiche Angebote für Schulen. Die Themen Nationalsozialismus, Geheime Staatspolizei, Verfolgung und Widerstand können in Führungen und Workshops vertieft werden.

Geschichte debattieren

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit historischen Quellen. Ausgangspunkt ist die Rede von Theodor Heuss vom 19. Juli 1954 an der Freien Universität Berlin, in der der Bundespräsident den Widerstand des 20. Juli würdigte. Als Reaktion darauf erhielt er eine Reihe von Zuschriften von Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit der Ansprache lobend oder kritisierend auseinander setzten. Die Schülerinnen und Schüler ordnen die Zuschriften und die Argumente von Heuss und präsentieren sie in Form eines Debatings: Jede Gruppe wählt zwei Redner, die stellvertretend ihre Argumente in einem rhetorischen Wettstreit austauschen. Die übrigen Schüler bewerten und kommentieren die Debatte, anschließend werden die eingenommenen Rollen reflektiert.

In dem aktiven Vermittlungsformat setzen sich die Schüler mit dem Thema Rechtmäßigkeit von Widerstand und der Einschätzung des Nationalsozialismus im Urteil der frühen Bundesrepublik auseinander.

Schulklassen aller Schularten ab Klasse 8
Dauer: 2 Stunden

Menschen im Nationalsozialismus: Widerstand gestern – Zivilcourage heute

Wie verhielten sich Menschen als Individuen, als Männer und Frauen, Jugendliche und Erwachsene in der Zeit des Nationalsozialismus? Was machte sie zu Tätern, zu Mitläufern, zu Opfern oder Widerstandskämpfern?

Die Schülerinnen und Schüler gehen in Kleingruppen einzelnen im Museum vorgestellten Lebensgeschichten nach und beschäftigen sich mit Handlungsspielräumen. Anschließend denken sie über die Gegenwart nach: Widerstand ist in der Demokratie nicht mehr nötig, Zivilcourage aber dringend erforderlich. In Trainingseinheiten reflektieren und üben die Teilnehmenden zivilcouragiertes Verhalten im Alltag.

In Kooperation mit dem Projekt „Team meX“ – gefördert durch die Baden-Württemberg Stiftung.

Schulklassen aller Schularten ab Klasse 8
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 3,50 € pro Person

Objekt-Geschichte(n)

Museumsobjekte liefern einen anderen Zugang zu Geschichte als die Schriftquellen und Darstellungen in Schulbüchern.

In dem Workshop konzentrieren sich die Schüler auf einzelne Objekte aus der Sammlung des Hauses der Geschichte. In Kleingruppen rekonstruieren sie die Geschichte ihres Objekts, versuchen es zu datieren, in den historischen Kontext einzuordnen und etwas über die Menschen herauszufinden, die mit dem „Museumsding" zu tun hatten.

Dabei erfahren die Schüler nicht nur etwas über die Landesgeschichte. Sie lernen auch, Quellen und Informationen aus Printmedien sowie aus dem Internet medienkritisch zu bewerten.

Für die Sekundarstufe II bieten wir einen Workshop zum Thema „Rüstungsproduktion und Zwangsarbeit" an.

Dauer: 2 Stunden

Information und Buchung
Besucherdienst:
Tel.: 0711.212.39.89
Fax: 0711.212.39.79
E-Mail: besucherdienst@hdgbw.de

Museumspädagogische Beratung
Dr. Caroline Gritschke
E-Mail: gritschke@hdgbw.de


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